Olympische Winterspiele Höfl-Riesch: im "allerletzten Olympia-Rennen alles rausholen"

Am Freitag geht Deutschlands Skikönigin zum letzten Mal bei Olympischen Winterspielen an den Start. Es wird schwer gegen starke Technik-Spezialistinnen aber die Motivation stimmt.

 

Krasnaja Poljana – Die dreimalige Goldmedaillengewinnerin Maria Höfl-Riesch hat vor dem letzten Olympia-Rennen ihrer Karriere vor zu hohen Erwartungen gewarnt. „Natürlich wird es mit dieser Mini-Vorbereitung umso schwerer, sich gegen die starken Technik-Spezialistinnen zu behaupten und um eine Medaille mitzufahren“, sagte die Skirennfahrerin am Donnerstag, „aber ich werde versuchen, in meinem allerletzten Olympia-Rennen nochmal alles aus mir rauszuholen.“ Den Riesenslalom am Dienstag ließ die 29-Jährige gesundheitsbedingt aus, im Torlauf will sie an diesem Freitag wieder dabei sein.

Dann greift Höfl-Riesch, schon jetzt erfolgreichste deutsche Alpin-Dame bei Winterspielen, nach der fünften Olympia-Medaille. Nach zweimal Gold in Vancouver sowie einmal Gold und einmal Silber in Sotschi zählt sie zu den Mitfavoritinnen. „Speziell im Slalom ist es wahnsinnig schwer geworden. Es gibt kaum noch Allrounderinnen, was es für mich in den einzelnen Disziplinen schwerer macht, immer vorne mit dabei zu sein“, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Am Donnerstag stand nach ihrem Infekt der oberen Atemwege für Höfl-Riesch Slalom-Training an. Nach Olympia geht es für die Führende im Gesamtweltcup mit der Jagd nach der Großen Kristallkugel weiter.

 

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