Ohne Mundschutz in Tram München: Polizei muss Eisbachschwimmer an Masken erinnern

Vorbildlich mit Gesichtsmaske: Eisbachschwimmer in der Tram an der Tivolistraße. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Die Münchner Polizei kontrolliert am Samstag die Eisbachschwimmer im Englischen Garten. Einige sind ohne Maske unterwegs.

 

München - Schwimmen mit Gesichtsmaske? Das passt eigentlich nicht zusammen, doch für die Eisbachschwimmer ist die Maske Pflicht, wenn sie nach dem Schwimmen direkt wieder in die Tram an der Tivolistraße einsteigen. Masken wurden wohl in letzter Zeit von Schwimmern häufiger "vergessen". Das hat immer wieder für Ärger gesorgt.

Die Polizei schaute deshalb am Samstag genauer hin und erinnerte die Eisbachschwimmer an die Maskenpflicht in der Tram. Die Beamten waren an der Tramhaltestelle unterwegs, um mit Leuten ohne Maske zu reden und diese über die Hygienevorschriften aufklären. Die Schwimmer seien alle einsichtig gewesen. Es gab keinerlei Zwischenfälle, wie die Polizei auf AZ-Nachfrage mitteilte.

Kurze Tramfahrt nur mit Maske

Auch die Münchner Verkehrsgesellschaft hatte Anfang der Woche in einem Aufruf noch einmal alle Fahrgäste an die Maskenpflicht erinnert. An heißen Tagen suchen viele Menschen in der Isar nach Abkühlung und lassen sich durch den Englischen Garten treiben. Da sie sich in der Regel an der Einstiegsstelle ausziehen, fahren sie später die kurze Strecke mit der Tram zurück oder müssen einen kleinen Fußmarsch hinnehmen.

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