Endgültiges Karriereende verkündet K.O. in Runde 10: Mayweather gewinnt Mega-Fight!

, aktualisiert am 27.08.2017 - 11:20 Uhr
Vor allem am Ende zeigte sich, wer von beiden wirklich der Profi-Boxer ist: Floyd Mayweather (l.) hat den Kampf gegen Conor McGregor gewonnen. Foto: Lionel Hahn/PA Wire/dpa

Die Mehrzahl hat den Sieger schon Wochen vor dem Kampf des Jahres vorhergesagt – und so ist es auch eingetreten: Floyd Mayweather hat Conor McGregor durch technischen K.O. besiegt! Allerdings hat sich der UFC-Champion wacker geschlagen.

 

Las Vegas - US-Boxer Floyd Mayweather hat den ungewöhnlichen Schlagabtausch gegen den irischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor für sich entschieden. Der 40 Jahre alte Mayweather gewann den mit mehreren hundert Millionen Dollar dotierten Kampf am Samstag (Ortszeit) in Las Vegas durch technisches K.o. in der zehnten Runde.

Der Ringrichter stoppte den Kampf nach einer harten Rechten von Mayweather, die McGregor taumelnd in die Seile schickte. Der größere und jüngere Ire wirkte zum Zeitpunkt des Kampf-Abbruchs ausgelaugt und müde. Durch den Sieg bleibt Mayweather auch im 50. Kampf seiner einzigartigen Profikarriere unbesiegt. "Ich glaube wir haben den Fans geboten, was sie sehen wollten", sagte der US-Amerikaner nach seinem Sieg.

Erst ab der vierten Runde zeigte Mayweather, der vor allem zu Beginn einige Treffer einstecken musste, sein boxerisches Können. Er landete immer mehr Treffer und war mit Kontern erfolgreich. McGregor, der während der ersten drei Runden ein hohes Tempo an den Tag legte, ließ zur selben Zeit sichtlich nach. "Unsere Strategie war es, uns Zeit zu lassen, auf ihn zuzugehen, ihn am Anfang seine Schläge schwingen lassen, um ihn am Ende auseinanderzunehmen", erklärte Mayweather.

Nach McGregors erstaunlich starkem Start in den Anfangsrunden verließen den Champion der amerikanerischen MMA-Serie Ultimate Fighting Series nach und nach aber die Kräfte. "Ich war mehr erschöpft als er", sagte McGregor. "Er agierte planvoller mit seinen Schlägen".

Der Ire wurde vom Ringrichter wiederholt ermahnt, Mayweather nicht auf den Hinterkopf zu schlagen. Zwar ist das in der UFC, in der McGregor normalerweise in den Ring steigt, erlaubt, beim Boxen jedoch nicht. McGregor kündigte an, dass sein Ausflug in den Boxring einmalig war. Er will seinem Kampfsport treu bleiben.

Mayweather, der sich einen extra kreierten, mit Diamanten besetzten Sieger-Gürtel sicherte, verabschiedete sich in der Spielerstadt mit einem bekannten Spruch: "Das war heute Abend mein letzter Kampf".

 

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