Nach Feuerwehreinsatz S-Bahn-Stammstrecke: Sperrung wieder aufgehoben!

, aktualisiert am 26.01.2018 - 13:42 Uhr
Einsatzkräfte der Feuerwehr sperren das Zwischengeschoss am Stachus ab. Wegen einer Oberleitungsstörung ist die S-Bahn-Stammstrecke derzeit gesperrt. Die Bilder vom Einsatz. Foto: fm/AZ

Wegen einer Oberleitungsstörung am Stachus war am Freitagmorgen die gesamte S-Bahn-Stammstrecke in München gesperrt. Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Mittlerweile wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

München - S-Bahn-Chaos am Freitagmorgen! Die Deutsche Bahn (DB) teilte gegen 9:40 Uhr mit, dass die Stammstrecke von der Hackerbrücke bis zum Ostbahnhof komplett gesperrt ist. Grund dafür war eine Störung an einer Oberleitung am Stachus.

Stammstrecke gesperrt: Polizei und Feuerwehr im Einsatz

Die Bundespolizei und Münchner Berufsfeuerwehr waren vor Ort. Die Haltestelle am Stachus wurde nach einer Rauchentwicklung geräumt – jedoch bestand laut Polizei zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Zudem sperrte die Feuerwehr das Zwischengeschoss am Stachus ab.

Wie die Feuerwehr auf AZ-Anfrage mitteilte, kam es gegen 9:30 Uhr zu einem Kurzschluss in der Oberleitung, in der S-Bahn war ein lauter Knall zu hören. Durch den Kurzschluss wurde eine Person leicht verletzt. Die Brandmeldeanlage löste aus, Rauch kam auf und zog in Richtung Hauptbahnhof, der Bahnsteig wurde daraufhin geräumt.

S-Bahn-Passagiere sitzen im Tunnel fest

Der betroffene Zug konnte noch weiterfahren und so die Stammstrecke freimachen. Jedoch befanden sich während der gesamten Dauer der Sperrung noch zwei S-Bahnen mit etlichen Passagieren im Stammstrecken-Tunnel. Diese beiden Züge wurden dann rückwärts wieder zum Ostbahnhof gebracht.

Gegen 11 Uhr teilte die Feuerwehr mit, dass die Sperrung wieder aufgehoben sei. Der S-Bahnsteig am Stachus sei wieder rauchfrei – mehrere Züge seien zur Entrauchung durch den Tunnel gefahren. Die S-Bahn hat den Verkehr auf der Stammstrecke wieder aufgenommen – sämtliche Linien verkehren wieder auf dem Regelweg. Jedoch sei laut DB weiter mit "erheblichen Folgeverzögerungen und vorzeitigen Zugwenden" zu rechnen.

 

7 Kommentare

Kommentieren

  1. null