Obergiesing-Fasangarten Wie sieht man besser, dass hier Tempo 30 ist?

Für die Marklandstraße wünschen sich die Stadtteilpolitiker eine bessere Markierung der 30er-Zone - gern auch auf der Fahrbahn. Was die Stadt dazu sagt.

 

Obergiesing-Fasangarten - Autofahrer sollen in der Marklandstraße weniger aufs Gas drücken. Damit jeder sehen kann, dass auf der Straße Tempo 30 das obere Limit ist, hatte der Bezirksausschuss eine "deutlichere Beschilderung" beantragt.

Möglich ist die Darstellung der Tempo-30-Zone nicht nur durch das einfache Schild am Straßenrand, sondern zum Beispiel durch die Markierung "30" auf der Fahrbahn in großen weißen Lettern.

Das Kreisverwaltungsreferat hat jetzt Stellung zu dem Wunsch der Stadtteilpolitiker genommen. In dem Antwortschreiben heißt es:

"Mit Beschluss des Kreisverwaltungsausschusses vom 11.06.2002 wurde geregelt, in welchen Fällen in Tempo-30-Zonen zusätzlich eine Markierung '30' auf der Fahrbahn vorgesehen werden kann. Demnach besteht zur Verdeutlichung der Zonenregelung die Möglichkeit, eine Markierung „30“ auf der Fahrbahn aufzubringen, unter der Voraussetzung, dass die Straße mit Zeichen 301 StVO (Vorfahrt) an einer Kreuzung oder Einmündung ausgeschildert ist und eine erheblich über dem Durchschnitt in Tempo 30 Zonen liegende Beanstandungsquote besteht. Nachdem in der Marklandstraße eine „Rechts-vor-Links“ Regelung“ zu beachten ist, scheidet daher eine zusätzliche Markierung „30“ auf der Fahrbahn aus."

Als Kompromiss bietet das KVR eine Lösung mit einem zweiten Schild an: Es bestehe die Möglichkeit, "am Zonenbeginn der Marklandstraße nördlich zur Fasangartenstraße die Beschilderung auch auf der Westseite zu wiederholen". Dadurch entstehe eine "Torbogenwirkung", die den Beginn der Tempo 30-Zone nochmals betone.

 

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