OB setzt auf Eigenverantwortung Stadt Landshut kippt das Badeverbot in der Isar

Am Landshuter Isarstrand zu sitzen ist schön. Sollte das Badeverbot aufgehoben werden, könnte im Fluss zudem geplanscht werden. Foto: AZ-Archiv

Die Landshuter dürfen sich jetzt auch im Stadtgebiet in die Fluten der Isar stürzen.

Landshut – Der Verwaltungssenat hat am Mittwoch entschieden, das Badeverbot in der Isar aufzuheben. So recht verstand nämlich eigentlich niemand, warum Landshut so lange an dem Verbot festgehalten hat, darf man doch sowohl in München als auch in Dingolfing in den Flussfluten baden.

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Argumentiert wurde vor allem mit der Amper, die bei Moosburg in die Isar fließt und die Wasserqualität der Isar immer wieder beeinträchtigte. Das Wasserwirtschaftsamt vertrat dagegen stets die Auffassung, dass die Isar zwar kein offizielles Badegewässer ist und auch nie sein wird – das Baden aber eigenverantwortlich erlaubt werden könnte.

Nun sollen die Verbotsschilder durch "Baden auf eigene Gefahr"-Schilder ersetzen. Denn: Natürlich ist es in einem fließenden Gewässer wie der Isar nie auszuschließen, dass sich die Wasserqualität kurzfristig verschlechtert

 

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