Nun gegen Malmö Redhawks EHC München steht im CHL-Viertelfinale

Justin Shugg brachte die Mannschaft von Trainer Don Jackson in der 22. Minute in Führung. Foto: imago/GEPA Pictures

Der EHC München hat als erster deutscher Klub das Viertelfinale der Champions Hockey League (CHL) erreicht. Nach der 2:3-Heimniederlage im Hinspiel gewann der deutsche Eishockey-Meister das Rückspiel beim EV Zug mit 2:0.

München/Zug - Der EHC Red Bull München steht als erste deutsche Mannschaft im Viertelfinale der Eishockey-Champions-League: Der Deutsche Meister gewann beim Schweizer Spitzenklub EV Zug mit 2:0 (0:0,1:, 1:0) und behauptete sich trotz der 2:3-Niederlage aus dem Achtelfinal-Hinspiel gegen die Schweizer. (Lesen Sie hier: Exc-Münchner Dominik Kahun im AZ-Interview)

Vor 4.946 Zuschauern erzielten Justin Shugg und Frank Mauer die Tore für die Münchner, Torhüter Danny aus den Birken verdiente sich seinen Shutout. Im Viertelfinale treffen die Münchner auf die Malmö Redhawks, das Hinspiel steigt entweder am 4. oder am 5. Dezember (Rückspiel am 11. Dezember). 

"Das war ein sehr schnelles Spiel, es war wenig Platz auf dem Eis. Wir haben uns vorgenommen, viel Druck auszuüben, damit sie sich nicht entfalten können. Wir haben unsere Chancen genutzt und sind verdient weitergekommen", sagte Yannic Seidenberg nach der Partie.

CHL: Effiziente Münchner siegen in Zug

Wie schon vor zwei Wochen in München gehörte die Anfangsphase dem EV Zug. Der Tabellendritte der Schweizer National League spielte mit hohem Tempo und ließ die Scheibe in der Offensivzone laufen, die Red Bulls verteidigten aber konzentriert und ließen nur wenige gefährliche Abschlüsse zu. Ihre besten Chancen hatten die Schweizer zu Beginn des ersten Drittels durch Carl Klingberg (1.) und in der Schlussphase durch Santeri Alatalo im Powerplay (19.).

Im zweiten Drittel erwischten die Red Bulls den besseren Start, Justin Shugg traf nach 67 Sekunden mit einem Powerplaytor von der blauen Linie zur Führung. Danach waren die Münchner noch besser im Spiel. Sie stellten die Passwege der Zuger zu und hatten in der Offensive mehr Aktionen als im ersten Drittel – unter anderem einen Pfostenschuss von Maximilian Daubner (28.).

Zug wurde gegen Ende des Drittels wieder zwingender, bei den Abschlüssen von Carl Klingberg (35.) und Jesse Zgraggen (39.) reagierte Münchens Torhüter Danny aus den Birken aber gut. Die Red Bulls verteidigten im Schlussdrittel offensiv und verhinderten durch einen aggressiven Forecheck, dass die Schweizer kontrolliert aufbauen konnten. Die Zuger hatten zwar nicht mehr viele Offensivaktionen, wenn sie vor das Tor der Münchner kamen, waren sie aber gefährlich.

In der 55. Minute fiel dann die Entscheidung: Erst rettete Danny aus den Birken stark gegen Thomas Thiry, im Gegenzug erzielte Frank Mauer nach einem Pass von Mark Voakes das 2:0. In der Schlussphase verteidigten die Red Bulls mit großem Einsatz.

 

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