NSU-Prozess Mutmaßliche Zschäpe-Unterstützer sagen aus

Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im Münchner NSU-Prozess. Am Dienstag sollen zwei mutmaßliche NSU-Sympathisanten als Zeugen aussagen. (Archivbild) Foto: dpa

Letzte Woche kam es im Münchner NSU-Prozess zum 200. Verhandlungstag. Eine Urteilsverkündung ist noch lange nicht in Sicht - am Dienstag sollen zwei mutmaßliche Zschäpe-Unterstützer aussagen.

 

München - Das Oberlandesgericht (OLG) München hat am Dienstag zwei mutmaßliche Angehörige der rechtsextremen Unterstützerszene des "Nationalsozialistischen Untergrunds" als Zeugen geladen.

Die beiden Männer sollen über das seit 2000 verbotene Netzwerk "Blood & Honour" befragt werden. Außerdem sollen sie zu einer Gruppe mit dem Namen "Weiße Bruderschaft Erzgebirge" aussagen, die nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft von dem als Terrorhelfer angeklagten André E. und dessen Zwillingsbruder geführt wurde.

Hauptangeklagte ist Beate Zschäpe. Sie muss sich für die Serie von zehn überwiegend rassistisch motivierten Morden und zwei Sprengstoffanschläge verantworten.

 

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