NSU-Prozess in München Gericht untersucht Spuren des NSU im Internet

Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe (l.) mit ihrem vierten Anwalt, Mathias Grasel. Foto: dpa

Welche Spuren hinterließ das mutmaßliche NSU-Terrortrio im Internet? Eine Ermittlerin des Bundeskriminalamtes soll darüber im NSU-Prozess aussagen.

 

München - Eine Ermittlerin des Bundeskriminalamtes soll am Dienstag (09.30 Uhr) im Münchner NSU-Prozess über die Spuren des "Nationalsozialistischen Untergrunds" im Internet aussagen. Die Polizistin war schon mehrere Male als Zeugin in dem Verfahren geladen. Sie hatte die Computer und Datenträger der mutmaßlichen Rechtsterroristen untersucht und ausgewertet.

Hauptangeklagte im NSU-Prozess ist die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr Mittäterschaft bei den neun rassistisch motivierten "Ceska-Morden" und dem Mord an der Heilbronner Polizistin Michèle Kiesewetter vor. Dienstag ist der 229. Verhandlungstag.

 

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