Noro-Virus beim ERC Ingolstadt Ingolstadt stinksauer - EHC Red Bull verhindert Spielverlegung

Kapital gescheitert: Pierre Pagé, Trainer des EHC Red Bull München. Foto: GEPA pictures/ho

Weil elf Spieler des ERC Ingolstadt über Nacht vom Noro-Virus befallen wurden, bat der DEL-Klub den EHC Red Bull um eine Spielverlegung. Doch die Münchner lehnten ab, das Spiel findet am Sonntag wie geplant statt.

 

München - Der ERC Ingolstadt ist empört über eine verhinderte Spielabsage in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Der Kader der Ingolstädter für das Derby am Sonntagnachmittag beim EHC München sei „über Nacht stark dezimiert“ worden, teilte der ERC rund zwei Stunden vor dem angesetzten Spielbeginn mit.

Wegen eines Noro-Virus, der im Team umgehe, stünden nur noch acht gesunde Akteure vom am Freitagabend gewonnenen Spiel in Köln zur Verfügung. Nur mit Hilfe von drei Regensburger Förderlizenzspielern konnten die Panther nach eigenen Angaben einen spielberechtigten Kader zusammenstellen.

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Der EHC Red Bull München hätte einer gewünschten Verlegung der Partie nicht zugestimmt. Auch die DEL habe keinen Grund für eine Absage gesehen, da Ingolstadt die Mindestzahl von neun Spielern zur Verfügung gestanden habe. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir haben über Nacht elf Spieler verloren. Unverständlich finden wir es, dass wir trotz dieser Situation das Spiel nicht verlegen, weil München dem nicht zustimmt“, kritisierte Ingolstadts Sportdirektor Jiri Ehrenberger in einer Mitteilung seines Vereins. Man dürfe nicht vergessen, dass das Virus „höchst ansteckend“ sei, gab Ehrenberger zusätzlich zu bedenken.

 

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