Neuzugang des FC Bayern Trotz Sieg gegen Manchester United: Leon Goretzka ärgert sich

Neuzugang Leon Goretzka feierte gegen Manchester United sein Debüt für den FC Bayern. Foto: Imago/Laci Perenyi

Leon Goretzka kam in seinem Debüt für den FC Bayern für 45 Minuten zum Einsatz und durfte gleich einen Sieg gegen Manchester United feiern. Komplett zufrieden war der Neuzugang der Münchner allerdings nicht.

München - Es war gleich ein Hauch von internationalem Top-Fußball, der Neuzugang Leon Goretzka bei seinem Debüt im neuen Wohnzimmer um die Ohren wehte: Ausverkauftes Haus, eine große Choreo beim Einlauf, dazu mit Manchester United ein internationaler Top-Klub auf der Gegenseite - so fühlt sich der FC Bayern an. (hier der Ticker zum Nachlesen)

Beinahe hätte der Mittefeldmann sein Debüt sogar noch gekrönt. Nach einer Ecke von Arjen Robben kam der Neuzugang vom FC Schalke im Strafraum zum Kopfball, verfehlte das Tor nur knapp. "Das ist natürlich sehr ärgerlich", so Goretzka im Anschluss an die Partie. "Ich habe in meinen vergangenen Debüts häufig getroffen, auch heute hatte ich wieder die Chance. Da ärgere ich mich schon darüber, aber es werden sicher wichtigere Momente kommen, um Tore zu schießen", führte er weiter aus.

Goretzka: Trainingsintensität unter Kovac "gewöhnungsbedürftig"

Der 23-Jährige zog dennoch ein positives Fazit. "Es hat großen Spaß gemacht und mich gefreut, mein Debüt vor so einer Kulisse zu geben", sagte Goretzka. (Lesen Sie hier: Nach dem Vidal-Abgang - Sie werden das neue Herz des FC Bayern)

Für die Bayern steht am kommenden Sonntag das erste Pflichtspiel der Saison an, gegen Eintracht Frankfurt soll im Supercup (ab 20.30 Uhr im AZ-Liveticker) die Revanche für das verlorene Pokalfinale im Mai gelingen. Ein Spiel, das Goretzka auf jeden Fall gewinnen will: "Wir haben die Chance, gut in die Saison zu starten und den ersten Titel zu holen. Das wollen wir natürlich unbedingt schaffen."

Die Trainingsintensität unter dem neuen Coach Niko Kovac, der sein Team während der Vorbereitung zweimal am Tag für je bis zu zweieinhalb Stunden auf den Trainingsplatz bestellt, ist für den Nationalspieler noch ungewohnt. "Es ist natürlich gewöhnungsbedürftig, so lange auf dem Platz zu stehen. Es ist eine neue Philosophie, die für mich aber Sinn ergibt", sagte Goretzka. Die Trainingsarbeit mache ihm aber trotzdem Spaß.

 

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