Neuzugang beim TSV 1860 Offiziell: Nationalspieler Filip Stojkovic wird ein Löwe!

Wechselt zu den Löwen: Filip Stojkovic Foto: imago

Kein Fall "Adel Taarabt" 2.0: Nach dem kurzen Besuch des marokkanischen Hochkaräters, der ohne Vertragsunterschrift endete, haben die Löwen nun tatsächlich einen neuen Spieler verpflichtet: Rechtsverteidiger Filip Stojkovic.

 

München - Die Fans des TSV 1860 München dürfen sich auf Verstärkung in der Defensive freuen: Wie die Löwen am Sonntag mitteilten, wird Filip Stojkovic die Mannschaft verstärken! Nachdem der 23-Jährige am Freitag erfolgreich die medizinische Untersuchung in München absolvierte hatte, erfolgte am Samstag im Trainingslager in Bad Waltersdorf die Unterschrift unter den Fünf-Jahresvertrag bei Sechzig.

Laut 1860-Sportchef Thomas Eichin besticht der Nationalspieler Montenegros vor allem durch seine vielseitige Einsatzmöglichkeit: „Filip ist körperlich robust und kann auf der Außenverteidigerposition flexibel zum Einsatz kommen. Seine absolute Stärke: Er schaltet sich oft ins Offensivspiel ein“, so der 49-Jährige. Zudem schätzt er die Führungsqualitäten des 23-Jährigen: „Trotz seines jungen Alters ist er einer, der Verantwortung übernimmt. Das hat Filip in der letzten Saison bereits gezeigt, als er für den FC Cukaricki als Kapitän auflief.“

Nationalmannschaftskollege von Löwen-Stürmer Mugosa

Für die Mannschaft aus Belgrad absolvierte Stojkovic seit seinem Wechsel 2013 insgesamt 89 Einsätze in der Super Liga (1. Liga in Serbien), wobei er ein Tor und zwölf Vorlagen erzielen konnte, sowie 14 Einsätze bei einem Assist in der PRVA Liga (2. Liga in Serbien). Auch internationale Erfahrung konnte Stojkovic bereits sammeln: Acht Mal lief der 23-Jährige bisher in der Europa League Qualifikation auf.

Im Mai feierte der Neu-Löwe, dessen Marktwert aktuell auf 1,5 Millionen Euro taxiert wird, zudem seine Premiere in der A-Nationalmannschaft Montenegros und spielte dort zuletzt gemeinsam mit Sechzig-Stürmer Stefan Mugosa. Zuvor durchlief er die Jugend-Nationalmannschaften Serbiens.

 

17 Kommentare