Neuzugänge des EHC München Meister München: Sechs Cracks für die historische Mission

, aktualisiert am 13.09.2018 - 16:02 Uhr
Fünf der sechs Neuen beim Triple-Meister EHC Red Bull München (v.l.): Mark Voakes, John Mitchell, Justin Shugg, Trevor Parkes und Andrew Bodnarchuk. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Am Freitag startet Triple-Meister EHC München in die neue DEL-Saison. "Wir wollen wieder den Titel", sagt Trainer Don Jackson. Mit sechs Neuzugängen geht das Team auf eine historische Mission.

 

München - Es ist die Silber-Saison der DEL, zum 25. Mal wird die höchste deutsche Eishockey-Liga ihren Champion küren. Und am Ende wollen wieder die Münchner Eishockey-Cracks im goldenen Lametta-Regen stehen und das Objekt der großen Eishackler-Begierde in die Luft stemmen. So wie 2016, so wie 2017 und wie 2018. (Lesen Sie hier: DEL-Coaches glauben an Ende der Dominanz des EHC München)

Was nur die Adler Mannheim schafften

Das Team von Trainer Don Jackson will endgültig Geschichte schreiben, sich als einzigartige Eishockey-Dynastie präsentieren. Drei Titel en suite, das gelang zuvor nur den Adlern aus Mannheim, die in den Spielzeiten 1996/97, 1997/98 und 1998/1999 den DEL-Thron bestiegen, und den Eisbären Berlin (2010/11, 2011/12, 2012/13). Doch das Quadruple hat noch kein Team geschafft.

"Wir werden wieder Meister, weil wir immer gewinnen, immer den Titel wollen", sagte Jackson vor dem Auftakt am Freitag bei Vizemeister Eisbären Berlin. Jackson hat in dieser Saison einen größeren Umbau zu bewältigen. Neun Spieler (Leggio, Macek, Pinizzotto, Kahun, Kettemer, Flaake, Lauridsen, Matsumoto und Aucoin) gingen, sechs Neue kamen.

Die AZ stellt das rote Bullen-Sextett vor...

Mark Voakes (34, Wolfsburg Grizzlys)

Spitzname: Magic Mark. Bei der DEL "Stars & Skills Competition" verteidigte er seinen Titel als "Geschicktester Spieler" der Liga. Der Stürmer mit den goldenen Händen ist Mr. Selbstlos, macht die Spieler um sich herum besser. Nach zwei Finalpleiten 2016 und 2017 mit Wolfsburg gegen München will er jetzt den Titel holen. "Ich bin am richtigen Platz dafür", sagte er der AZ. Ein echter Spielmacher.

John Mitchell (33, Nürnberg Ice Tigers)

566 Spiele hat der Stürmer in der NHL bestritten, ehe er vergangene Saison bei den Nürnberg Ice Tigers anheuerte und gleich einer der besten und auffälligsten Spieler der Liga war. 43 Scorerpunkte in 49 Partien sind eine beeindruckende Visitenkarte. In den bisherigen vier Spielen der Champions League bereitete er sieben Treffer für den EHC vor. Mitchell ist auch physisch sehr stark. "Wir haben gesehen, was er gegen uns anrichten kann, jetzt wird er seine Klasse für uns unter Beweis stellen", sagte Jackson.

Justin Shugg (26, Kölner Haie)

Der kanadische Stürmer traf 2017 zu seiner Zeit bei den Augsburger Panthern in einer Partie gleich drei Mal gegen den EHC. Das weckte Begehrlichkeiten, doch er wechselte nach Köln, dort gelangen dem Techniker 16 Tore und 21 Assists. Shugg ist ein Spieler, der sich wohlfühlen muss, um volle Leistung zu bringen. In seiner Zeit bei Dinamo Riga (2016) tat er das nicht, und wechselte nach Augsburg.

Trevor Parkes (26, Augsburg Panther)

Als er sein Autogramm unter den Vertrag setzte, war klar, dass die Ära von Liga-Raubein Steve Pinizzotto beim EHC dem Ende zuging. Stramme 22 Tore und 16 Assists gelangen dem Stürmer in der vergangenen Saison für die schwäbischen Panther, auch in der Spielzeit davor stand die 22 auf der Torjäger-Habenseite. Der Kanadier ist ein Goalgetter, in der Champions League ließ er es in den vier Partien bereits sieben Mal im gegnerischen Gehäuse klingeln. Könnte zum Publikumsliebling werden.

Andrew Bodnarchuk (30, Texas Stars)

42 NHL-Spiele hat er in seiner Vita vorzuweisen. Der Kanadier ist ein spielintelligenter Verteidiger, der seine schlittschuhtechnischen Fähigkeiten einzusetzen weiß und auch Physis ins Spiel bringt. Seine größte Stärke dürfte die Spieleröffnung sein, er setzt mit seinen Pässen die Stürmer bestens in Szene.

Matt Stajan (34, Calgary Flames)

1020 (!) Spiele hat der Stürmer in der NHL absolviert, aber nur 17 in den Playoffs. Er gilt als perfekter Allrounder, der jede gestellte Aufgabe umsetzt, vor allem ist er ein perfekter Leader in der Kabine und auf dem Eis. Könnte der Königstransfer sein.

 

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