Neues Produkt beim Fast-Food-Riesen Stolzer Preis für neuen Bio-Burger von McDonald's

Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland, präsentiert den neuen McB. Foto: McDonald's Deutschland/Alex Schelbert

Bio ist in – das haben auch die Verantwortlichen des Fast-Food-Giganten McDonald's bemerkt. Deshalb kann man seit heute beim gelben M auch Bio-Fleischprodukte kaufen. Grund dafür ist auch die wachsende Burger-Konkurrenz in den Städten.

 

München - Wer sich wundert, warum die Allianz Arena seit gestern in den etwas willkürlich daherkommenden Farben braun, grün und rot leuchtet, dem sei gesagt: Es handelt sich nicht um eine technische Störung der Arena-Lichtsteuerung, sondern um eine PR-Aktion von McDonald's.

Der Fast-Food-Riese präsentierte heute in München den ersten Bio-Burger im McDonald's-Sortiment. Mit dem McBio, kurz: McB., springt der Konzern unter wachsendem Konkurrenzdruck durch junge Burger-Ketten auf den Bio-Hype auf.

"Wir haben das Ziel, eine Bio-Linie zu etablieren. Entscheidend ist aber am Ende natürlich die Akzeptanz beim Gast", sagte Deutschland-Chef Holger Beeck in München. In den kommenden Wochen ist daher zunächst eine Art Probelauf geplant.

Stolzer Preis für den neuen Bio-Burger McB.

Der Fast-Food-Riese reagiert auf den großen Erfolg neuer Burger-Ketten wie "Hans im Glück", die sich rasant in den Städten ausbreiten. "Uns hilft die neue Burger-Bewegung. Andere Anbieter haben uns angespornt, neu zu denken und uns neu zu orientieren", sagte Beeck. Der Gast sei deutlich anspruchsvoller geworden. "Es gibt eine größer werdende Klientel, die Bio bevorzugt."

 

Der #McB ist gelandet ;) www.mcb.mcdonalds.de

Posted by McDonald's on  Wednesday, September 23, 2015

Und diese Klientel verfügt meist auch über einen etwas größeren Geldbeutel. Im Vergleich zu BigMac, RoyalTS und Co. ist der neue McB. nämlich gar nicht mal so billig. Um in den Bio-Fleischgenuss zu kommen muss der Kunde 5,29 Euro hinblättern.

Allein für den mehrwöchigen Testlauf benötigt McDonald's Hunderte Tonnen Bio-Hackfleisch für die mehr als 1400 Filialen. Sollte das Unternehmen dauerhaft Bio-Burger auf die Speisekarte setzen, dürfte das wegen des enormen Fleischbedarfs auch Auswirkungen auf die Lieferanten in Deutschland haben.

 

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