Neues Konzept Filial-Schließungen: Stadtsparkasse im Zeitplan

Die Stadtsparkasse München hat ihr Filial-Netz verkleinert. Foto: sskm

Kurz vor der Reform der Stadtsparkasse München heißt es, Standorte würden wie geplant umgebaut oder dicht gemacht werden.

 

München - Es sind nur noch ein paar Wochen, dann müssen sich viele Kunden der Stadtsparkasse umstellen. Wie berichtet, werden die Filialen Leuchtenbergring, Ingolstädter Straße, Hartmannshofen, Wagmüllerstraé und die Sparkasse im Graf-Zentrum in Neuperlach ganz dicht gemacht, darüber hinaus wird es an etlichen Standorten nur noch Automaten geben. Andere Filialen öffnen nur noch an einzelnen Wochentagen.

Die Stadtsparkasse betont jedoch, dass sie kein Personal abbaut – und das Angebot andernorts ausbaut: Sie schafft eine Telefon- und Onlineberatung mit langen Öffnungszeiten – und erweitert die Beratungsangebote in mehreren Filialen, etwa am Sendlinger Tor, in der Plinganserstraße und der Winthirstraße. Die Zahl der "Beratungscenter", die in allen Finanzfragen helfen, werde von acht auf 17 erhöht, heißt es.

Und bisher ist man im Zeitplan, wie die Sparkasse auf AZ-Anfrage erklärt. Man werde die Neuerungen wie geplant zum 5. März durchführen können.

Bislang "nur wenig Reaktionen"

Ein Sturm der Entrüstung? Laut Sparkasse nicht vorhanden. "Von Kunden gab es bislang nur ganz wenige Reaktionen", sagte ein Sprecher. "Mehrfach wurde an uns der Wunsch herangetragen, zusätzlich in gut erreichbaren U-Bahnhöfen Geldautomaten aufzustellen."

Die eigenen Mitarbeiter würden die Pläne für die neuen Filialen begrüßen. Und auch für die Neuvermietung der aufgegebenen Standorte ist man optimistisch. "Es gibt bereits viele Interessenten für die Nachnutzung der Standorte, die wir entweder verkleinern oder ganz aufgeben", sagte der Sparkassen-Sprecher. "Wir führen bereits sehr konkrete Verhandlungen und sind kurz vor Abschluss der ersten Mietverträge."

 

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