Neuer und ter Stegen Matthäus plädiert für Torwart-Splitting bei der WM

Lothar Matthäus ist Vorsitzender des Clubs der Nationalspieler. Foto: Christian Charisius/dpa

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sieht in Manuel Neuer keinen "Gute-Laune-Kapitän" und favorisiert mit Blick auf die WM in Russland ein mögliches Szenario in den Planungen von Bundestrainer Joachim Löw.  

 

München - Der fünfmalige WM-Teilnehmer Lothar Matthäus kann sich eine Aufgabenteilung von Kapitän Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen auf der Torhüterposition der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) vorstellen.

"Wir haben in ter Stegen einen Weltklasse-Torhüter im Kader. Denkbar wäre, dass Manuel als Nummer eins ins Turnier geht und ab der K.o.-Phase ins Geschehen eingreift", schrieb Matthäus in seiner wöchentlichen Kolumne auf "skysport.de".

Matthäus: WM-Nominierung nur, wenn Neuer helfen kann

Bayern-Keeper Neuer hatte aufgrund eines Mittelfußbruchs monatelang pausiert. Im Trainingslager von Weltmeister Deutschland in Eppan kämpft der 32-Jährige darum, wieder in Top-Form zu kommen.

Matthäus, Kapitän der deutschen Weltmeister-Elf von 1990 in Rom, weiter: "Der Bundestrainer hat verraten, dass er Manuel nur mitnimmt, wenn er im Turnier auch seine Nummer eins ist. Als Gute-Laune-Kapitän, der der Mannschaft auf dem Platz mit seiner einzigartigen Qualität nicht helfen kann, bringt eine Nominierung von Manuel Neuer keinem etwas." 

 
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