Neuer Trainer bei Uerdingen Mit Ex-Löwen im Kader: Grimaldi-Klub ruft Siegesserie aus

Wechselte im Winter zum KFC Uerdingen: Ex-Löwe Adriano Grimaldi Foto: firo/Augenklick

Der Etat-Krösus KFC Uerdingen taumelt in der Dritten Liga gewaltig. Mittendrin: die Ex-Löwen Stefan Aigner, Adriano Grimaldi und Maximilian Beister. Jetzt soll unter dem neuen Trainer eine besondere Siegesserie her.

München/Krefeld - Es ist eine beispiellose Serie, die der KFC Uerdingen in der Rückrunde der Dritten Liga bislang spielt: Sieben sieglose Spiele in Folge, das ergibt die schlechteste Rückrundenbilanz aller Drittliga-Teams. Und mitten drin in dieser Krise: Die Ex-Löwen Stefan Aigner, Adriano Grimaldi und Maximilian Beister.

Der Konkurrent des TSV 1860 München trennte sich ob der schlechten Bilanz in dieser Saison bereits zum zweiten Mal von seinem Trainer. Nach Stefan Krämer und Norbert Meier steht nun Frank Heinemann an der Seitenlinie – und der will die letzten neun Spiele der Saison nun für eine besondere Siegesserie nutzen.

Löwen-Gegner Uerdingen will aufsteigen

"Neun Siege in den neun noch anstehenden Ligaspielen" wolle er erreichen, gab der neue Chefcoach im Interview mit der "Rheinischen Post" an. Vermutlich wären die auch nötig, will der Verein nochmal an die Aufstiegsränge herankommen. Der Aufstieg in die 2. Liga ist ja bekanntermaßen das große Ziel des Uerdinger Investors Michail Ponomarew.

Der hat dem Verein verschiedenen Medienberichten zufolge einen Etat von mehr als acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zum Vergleich: der TSV 1860 hat kolportiert 4,5 Millionen Euro, die Spielvereinigung Unterhaching hat nach AZ-Informationen 2,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Adriano Grimaldi kam vom TSV 1860

Mit dem Geld kauften die Krefelder ein – auch bei den Sechzgern. Im Winter verpflichtete der KFC Torjäger Adriano Grimaldi, er sollte den Verein in den oberen Tabellenplätzen halten, ja den Angriff auf Tabellenführer Osnabrück starten. Grimaldi ging auch, weil ihm beim TSV 1860 der Spielstil von Trainer Daniel Bierofka nicht gefiel. Der bullige Stürmer wurde seiner Meinung nach zu wenig vorne eingebunden – zum allem Überfluss verletzte sich der 27-Jährige dann auch noch.

Der Treppenwitz dabei: Seit Grimaldis Weggang läuft es bei den Löwen, aktuell stehen die Giesinger sogar vor Uerdingen in der Tabelle, haben dabei die deutlich bessere Tordifferenz. Und Grimaldis neuer Verein hat seitdem kein Spiel gewonnen.

 

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