Neuer Torwart und Trainerteam Löwen-Trainingsauftakt: „Alles neu“ beim TSV 1860

Neu-Trainer Kosta Runjaic bläst zum ersten Training an der Grünwalder Straße. Foto: dpa/AZ

Überraschend setzt Chefcoach Kosta Runjaic zwei Tage früher als geplant die erste Trainingseinheit der Sechzger an. Mit dabei sind ein neuer Torhüter und ein komplett verändertes Trainerteam.

 

München - „Alles neu!“ Löwen-Präsident Peter Cassalette gab am Donnerstagnachmittag an der Grünwalder Straße die Richtung vor. Geduldig führte er die Aufsichtsräte des TSV 1860 über das Gelände. Cheftrainer Kosta Runjaic bat zum Trainingsauftakt der Profimannschaft – zwei Tage früher, als vom Verein angekündigt.

Mit dabei: Ein neuer Torhüter und ein komplett neues Trainergespann. Torwart Jan Zimmermann (1. FC Heidenheim) ist ab sofort ein Löwe. Am späten Mittwochnachmittag hatten die Sechzger die Verpflichtung des 31-Jährigen bekannt gegeben, der einst unter Runjaic beim SV Darmstadt 98 spielte.

Neuer Fitness-, Konditions- und Rehatrainer

Auch mit dem neuen Co-Trainer Tuncay Nadaroglu arbeitete der 45-Jährige seinerzeit bei den Hessen zusammen. „Wir haben dort unter Extrembedingungen den Klassenerhalt und später den Aufstieg (in die 3. Liga, d. Red.) geschafft. Er ist eine absolute Vertrauensperson für mich“, erklärte Runjaic.

Fitness- und Reha-Trainer wird Michael Sulzmann, 34, studierter Sportwissenschaftler, den Runjaic beim 1. FC Kaiserslautern kennenlernte. Ihm muss Hans Baudisch weichen. Der frühere Bundesliga-Torhüter Andreas Menger, 43, löst indes Kurt Kowarz als Torwarttrainer ab. Menger war zwischen 2004 und 2011 Torwarttrainer bei Eintracht Frankfurt, zwischen 2011 und November 2015 coachte er die Keeper des VfB Stuttgart. „Ich bin sehr froh, dass ich ihn für dieses Projekt begeistern konnte“, sagte Runjaic.

Als Signal an die Konkurrenz ist wohl auch die Verpflichtung von Konditionstrainer Zvonko Komes zu verstehen. Der 57-Jährige gilt als Fitness-Guru, arbeitete unter anderem für Bayer Leverkusen und den FC Bayern. Runjaic: „Seine Kompetenz lässt sich nicht in Worte fassen, man muss ihn auf dem Platz erleben.“

 

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