Neue Studie Koch, nein danke! Image von Berufen variiert stark

Vergleichsweise weniger hoch angesehen sind Ausbildungsberufe wie Fachkraft für Lagerlogistik, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk oder Koch/Köchin. Foto: imago/epd

Das gesellschaftliche Ansehen der 25 am stärksten besetzten dualen Ausbildungsberufe in Deutschland unterscheidet sich zum Teil deutlich. Dies zeigen erste Ergebnisse einer noch laufenden Studie.

 

Braunschweig - Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat dazu mit der Technischen Universität (TU) Braunschweig insgesamt 9.000 in Deutschland lebende Personen ab 15 Jahren befragt. Klare Erkenntnis dabei: Das gesellschaftliche Ansehen der 25 am stärksten besetzten dualen Ausbildungsberufe differiert stark.

Erste Ergebnisse der noch nicht abgeschlossenen Studie: Ein gutes Image haben Ausbildungen wie Fachinformatiker und Mechatroniker, gefolgt von Industriekaufmann und Kfz-Mechatroniker. Weniger hoch angesehen sind dagegen Ausbildungen als Fachkraft für Lagerlogistik, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk oder Koch.

"Rahmenbedingungen dieser Berufe verbessern"

Für BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser kommt dem Ansehen von Berufen in der Gesellschaft in mehrfacher Hinsicht eine hohe Relevanz zu. "Das Image von Berufen spielt eine entscheidende Rolle bei der Berufsorientierung und Berufswahl, und es beeinflusst Stellenbesetzungsprozesse am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, da Auszubildende und Erwerbstätige aufgrund ihres Berufes eine mehr oder weniger hohe soziale Anerkennung in der Gesellschaft erfahren."

Wenn man in Zukunft mehr Jugendliche vor allem für Berufe mit Besetzungsproblemen gewinnen wolle, "müssen wir die Rahmenbedingungen dieser Berufe verbessern".

 

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