Neue Staffel Das erwartet die Zuschauer in der Erfolgsserie "Weissensee"

Nur Martin Kupfer (Florian Lukas) kommt als Nieren-Spender für Falks Sohn Roman in Frage Foto: ARD/Julia Terjung

Tolle Schauspieler, Traumquoten, viele Preise und jetzt eine Fortsetzung - die TV-Serie "Weissensee" ist ein voller Erfolg. Am heutigen Dienstagabend startet die zweite Staffel. spot on news hat sich die erste von sechs Folgen vorab angesehen.

Berlin - Die dramatische Liebesgeschichte von Martin Kupfer (Florian Lukas, Foto, 40) und Julia Hausmann (Hannah Herzsprung, 32) im Ost-Berlin der 1980er Jahre faszinierte das TV-Publikum von Anfang an. Keine Frage, also, dass die sechsteilige Serie "Weissensee" von 2010 fortgesetzt wird. Am heutigen Dienstagabend (Das Erste, 20.15 Uhr) ist es soweit: Martin und die schwangere Julia, die am Ende der ersten Staffel getrennt und wegen Landesverrats verhaftet wurden, haben sich auch sieben Jahre später immer noch nicht vergessen.

Martin wähnt sie im Westen, nachdem er von Julia einen Brief aus Hamburg erhalten hat. Er setzt alles daran, ihr zu folgen, nimmt Kontakt zu einer Fluchthelferin auf. In Wahrheit wird Julia aber noch immer im Gefängnis Hoheneck festgehalten. Falk Kupfer (Jörg Hartmann) setzt die junge Frau als Druckmittel ein, um ihrer Mutter Dunja Hausmann (Katrin Sass) eine Tätigkeit als IM aufzuzwingen. Um ihre Tochter vor noch Schlimmerem zu bewahren, beugt sich die kämpferische Dunja der Stasi. Julia soll ausreisen, doch weil sie die Hoffnung auf eine Wiedersehen mit Martin in der DDR nicht aufgegeben hat, will sie bleiben - ein fatales Missverständnis, fast wie bei Shakespeares "Romeo und Julia".

Auch um die Ehe von Martins Bruder Falk mit Vera (Anna Loos) steht es nicht gut. Sie will sich von dem Stasi-Mann scheiden lassen, da erhalten beide eine schlimme Nachricht: Ihr Sohn Roman (Ferdinand Lehmann), ein vielversprechender Leistungssportler, hatte bei einem Turnier einen Kreislaufzusammenbruch. Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass seine Nieren durch Doping schwer geschädigt sind. Roman braucht eine Spenderniere und nur Martin kommt als Spender in Frage...

Liebe, Betrug, Eifersucht, Krankheit, Doping, Organspende, Korruption, Schmiergeld, Tod... Am Ende der ersten Folge "Der verlorene Sohn" ist der Zuschauer wieder mittendrin in der DDR der späten 1980er Jahre, was dem intelligenten und authentischen Drehbuch, den großartig besetzten Schauspielern und der liebevoll detailgetreuen Ausstattung geschuldet ist.

 

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