Neue Erkenntnisse bei Ermittlungen Starnberger Dreifachmord: Verdächtiger soll mehrere Raube begangen haben

Starnberg: Ein Polizei-Absperrband vor dem Wohnhaus, in dem im Januar 2020 drei ermordete Personen gefunden wurden. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Bei den Ermittlungen zum Starnberger Dreifachmord kommen nun weitere Straftaten des mutmaßlichen Täters ans Licht: Auch ein bewaffneter Überfall auf einen Supermarkt in Olching wird ihm nun zur Last gelegt. 

 

München - Bei dem vermeintlichen Familiendrama in Starnberg Anfang Januar konnte schnell der Freund (19) des ermordeten Sohnes als mutmaßlicher Täter ermittelt werden. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Kripobeamten nicht nur Waffen und Munition, sondern auch diverse Indizien, die den Täter mit einem Raubüberfall in Emmering in Verbindung bringen.

Mordverdächtiger soll auch Raubüberfall in Olching begangen haben

Nach weiteren intensiven Ermittlungen stellt sich nun heraus, dass der Überfall in Emmering wohl keine Einzeltat war. Laut Polizei gehen die Ermittler davon aus, dass der 19-Jährige bereits am 26. November vergangenen Jahres eine Discounter-Filiale in Olching überfallen hat. Damals konnte der maskierte und bewaffnete Täter mit mehreren tausend Euro Bargeld flüchten. 

 

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