Neue Doku über sein Privatleben Mutter von Andreas Gabalier spricht über Selbstmorde in der Familie

Andreas Gabalier und seine Mutter haben ein sehr enges Verhältnis. Foto: BrauerPhotos

Andreas Gabalier hatte in seinem Leben schon mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen. Sein Vater wie auch seine Schwester begingen Selbstmord. In einer neuen TV-Doku spricht nun die Mutter von Andreas Gabalier über die schwierige Vergangenheit und das Privatleben des Sängers.

 

Als Kind konnte Andreas Gabalier eine meist sorglose und lebensfrohe Zeit verbringen. Die Musik war schon damals Bestandteil seines Lebens. "Er hat einfach viel, viel Spaß und Freude gehabt als Kind. Er hat sich aber schon früh für Musik interessiert", äußert sich seine Mutter Huberta in der Doku "10 Jahre Volks Rock 'n' Roller".

Andreas Gabalier musste Tod von Vater und Schwester verkraften

2006 nahm sich Gabaliers Vater das Leben - da war Andreas Gabalier 21 Jahre alt. Seine Mutter war daraufhin lange Zeit sehr besorgt um ihre drei Kinder: "Ich hatte besonders viel Angst um ihn und um meine Tochter, weil die waren sehr stark vaterbezogen. Und das war schlimm, weil am Anfang haben wir fast dreimal am Tag telefoniert. Ich habe alles kontrollieren wollen."

Mutter von Andreas Gabalier spricht über die Familientragödie

Andreas Gabalier wollte, dass die Familie wieder anfängt, normal zu leben. "Weil er gemerkt hat, es hilft eh nichts. Und insofern hat mir das sehr geholfen. Aber ich weiß, dass diese Sorge nicht unberechtigt war", so Huberta Gabalier über ihren berühmten Sohn. Doch das Schicksal sollte die Familie erneut treffen. "Leider hat es meine Tochter nicht geschafft", sagt die Mutter. Weil Elisabeth (†19) nicht über den Tod ihres geliebten Vaters hinwegkam, beging sie nur zwei Jahre später ebenfalls Suizid.

Wie emotional die vergangenen Jahre waren, wie eng die Familie zusammenrückte und wie Andreas Gabalier seine musikalische Karriere aufbauen konnte, zeigt Servus TV in der Doku "10 Jahre Volks Rock 'n' Roller" am 26. Oktober um 20.15 Uhr.


Anmerkung der Redaktion: In der Regel berichtet die AZ nicht über Selbsttötungen – es sei denn, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Suizidgedanken sind häufig eine Folge psychischer Erkrankungen. Letztere können mit professioneller Hilfe gelindert und geheilt werden. Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie bei der Telefonseelsorge: 0800–111 0 111 und 0800–111 0 222. Die Berater sind rund um die Uhr erreichbar, jeder Anruf ist kostenlos.

 

3 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading