"Nein zum Krieg" 500 Demonstranten beim Ostermarsch

In den 80ern waren sie sehr populär, doch auch heute kommen noch viele zu den traditionellen Ostermäschen. Foto: Daniel von Loeper

An Themen mangelt es nicht: Atomkatastrophe in Japan, Krieg in Libyen, Bundeswehr im Kampfeinsatz in Afghanistan – für die Friedensbewegung Anlass genug zum Demonstrieren.

München - Hunderte Menschen haben am Samstag in Bayern bei den traditionellen Ostermärschen gegen Krieg und Atomenergie demonstriert. Auf bunten Plakaten forderten sie: „Nein zum Krieg“ und „Atomwaffen abschaffen – Atomkraftwerke abschalten“. Zur größten Kundgebung in München versammelten sich nach Angaben des Veranstalters etwa 900 Menschen. Die Polizei ging aber nur von 450 Teilnehmern aus.

Die Protestaktionen in München hatten am Vormittag mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Auftaktkundgebung am Ostbahnhof begonnen. Rund 450 Demonstranten zogen anschließend bei sommerlichen Temperaturen durch die Innenstadt. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautete: „Politikwechsel für Frieden und eine gerechte Weltordnung!“

Aber auch in anderen Städten gingen mehrere hundert Aktivisten auf die Straße. Alles verlief friedlich. Sehen Sie hier die Bilder.

 

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