Negativserie beendet Sieg gegen Tel Aviv: Bayerns Basketballer können noch gewinnen

Nihad Djedovic war mit 19 Punkten Topscorer bei den Bayern. Foto: imago images / Lackovic

Negativserie beendet! Die Basketballer des FC Bayern schlagen Maccabi Tel Aviv und feiern am 21. Spieltag ihren siebten Sieg in der Euroleague.

 

München - Kurz vor der Schlusssirene ballte Oliver Kostic beide Fäuste und klatschte seine Spieler auf der Ersatzbank ab. Nach sechs Niederlagen in Serie sendeten die Basketballer des FC Bayern ein Lebenszeichen in der Euroleague und bescherten ihrem Trainer den ersehnten Premierensieg. "Das ist wirklich tolles Teamwork, und ich bin sehr stolz", sagte Kostic nach dem 80:68 am Donnerstabend gegen Maccabi Tel Aviv.

Der siebte Sieg im 21. Euroleague-Spiel war für den Nachfolger von Dejan Radonjic bedeutsam. Denn Kostic hatte seine ersten vier Partien verloren – darunter war auch die erste Bundesliganiederlage dieser Saison in Ludwigsburg. "Sehr wichtig" sei der Erfolg für das Selbstvertrauen gewesen. Seine Spieler würden nun "das Gefühl" zurückbekommen, dass sich Arbeit auszahle.

FC Bayern mit bester Leistung unter Kostic

Beim Sieg gegen den Final-Four-Anwärter aus Israel, der noch ohne den kurz zuvor verpflichteten früheren NBA-Star Amar’e Stoudemire angetreten war, zeigten die Münchner ihre bisher beste Leistung unter ihrem neuen Coach. "Es ist schwer, wenn man in einer Phase ist, in der man jedes Spiel verliert", räumte Nihad Djedovic bei "Magenta Sport" ein.

"Es ist ein hoher Druck in unseren Köpfen und wir spüren das jedes Mal, wenn wir auf das Feld kommen." Der Erfolg werde der Mannschaft helfen, "dass wir da einigermaßen rauskommen, weil wir guten Basketball spielen und gute Leute haben", sagte Djedovic weiter. Mit 19 Punkten war er Topscorer der Partie und gemeinsam mit Nationalspieler Paul Zipser, der seine drei Dreierversuche allesamt verwandelte, 17 Punkte erzielte und auch noch neun Rebounds einsammelte, Bayerns Matchwinner.

"In den letzten Wochen hat der letzte Schritt gefehlt", sagte Kostic. Nun freute er sich gleich doppelt. "Wir haben an einem Tag zwei große Erfolge zu verzeichnen", sagte er: "Den tollen Mannschaftserfolg auf dem Parkett und außerdem hat Vladimir Lucic heute die Geburt seiner zweiten Tochter erlebt." Der Vizekapitän weilte deshalb in Belgrad und fehlte freilich gegen Maccabi. "Das werden wir ein bisschen feiern", sagte Kostic.

 

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