Navigationsgeräte gestohlen München-Oberhaching: Drei Autos ohne Spuren geknackt

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Grob mit einem Brecheisen gingen die Diebe nicht um. Die Hightech-Bande hackte sich vermutlich mit einem Laptop in die Funkstrecke zwischen Bordcomputer und Schlüssel. Foto: imago/Reporters

In Oberhaching hat es eine Diebesbande auf teure Navigationsgeräte abgesehen.

 

München - In Oberhaching ist offenbar eine Autobahnknacker-Bande unterwegs. Bereits drei Fahrzeuge haben die Diebe zwischen Montag, 19.30 Uhr und Dienstag, 16 Uhr geknackt.

Wobei bei den Autos keine Aufbruchspuren zu sehen sind. Wie Polizeisprecher Michael Riehlein erklärt, handelt es sich bei den zwei VWs und dem Seat allesamt um Fahrzeuge mit schlüssellosem Verriegelungssystem. Mit dem System kann man moderne Autos öffnen und starten, ohne einen Schlüssel drehen zu müssen.

Ohne Spuren in Autos gehackt - Polizei sucht nach Zeugen

Die Hightech-Bande hackte sich vermutlich mit einem Laptop in die Funkstrecke zwischen Bordcomputer und Schlüssel. Die Software dafür haben sie mutmaßlich über das Darknet bezogen.

Sie hatten es aber nicht auf die Autos abgesehen, sondern auf die eingebauten Navigationsgeräte, die allein schon einen Wert von 1.000 Euro haben. Deshalb beläuft sich der Schaden auf etwa 3.000 Euro. Warum die dreisten Diebe es nur auf die Navigationsgeräte, nicht aber auf die Autos abgesehen hatten, ist nicht bekannt.

Die Polizei hofft nun, dass Zeugen die Dieben beobachtet haben. Die Fahrzeuge parkten in Oberhaching in der Kybergstraße, der Abt-Petto-Straße sowie in der Josefstraße. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Telefonnummer 29 100 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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