Nationalspieler in Topform Hasan Salihamidzic erklärt, warum Timo Werner nicht zum FC Bayern passt

Timo Werner spielte eine herausragende Hinrunde. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic glaubt dennoch nicht, dass der Leipziger zum Spielsystem der Münchner passt. Foto: AZ-Montage, Jan Woitas/Uwe Anspach/dpa

Für RB Leipzig trifft Timo Werner aktuell wie er will. Im Sommer stand lange Zeit auch ein Wechsel zum FC Bayern im Raum. Nun erklärt Sportdirektor Hasan Salihamidzic, weshalb die Münchner letztendlich von einer Verpflichtung absahen.

 

München - Hasan Salihamidzic hat den gescheiterten Transfer von Nationalstürmer Timo Werner zum FC Bayern auch mit der Spielweise des Angreifers begründet. "Timo Werner ist ein guter Spieler, der eine hervorragende Hinrunde gespielt hat. Allerdings haben wir Robert Lewandowski. Robert ist ein Stürmer, der zu unserer Spielweise ideal passt", sagte Salihamidzic der "Sport Bild". Ende August hatte Werner (23) seinen Vertrag beim Bundesligisten RB Leipzig nach einer monatelangen Hängepartie vorzeitig bis zum 30. Juni 2023 verlängert.

Salihamidzic: Werner braucht zu viel Raum für Bayern

Er soll lange mit einem Wechsel zu Bayern München geliebäugelt haben. "Timo Werner braucht mit seiner Schnelligkeit mehr Räume, die hatte er in dem System, das Leipzig gespielt hat. Das System bei RB hat sich nun zwar geändert, aber dennoch ist es vorne nicht so eng wie bei uns", sagte Salihamidzic (43). Über Bayern-Stürmer Lewandowski (31) sagte er der "Sport Bild": "Robert hat die Fähigkeit, sich auf engem Platz zu orientieren, die Technik, sich in engen Räumen zu bewegen und mit dem Ball außergewöhnliche Lösungen zu finden." Der polnische Nationalspieler führt mit 19 Treffern für den derzeitigen Tabellendritten aktuell die Torjägerliste vor Werner (18) an.

 

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