Nationalspieler als Neuzugang? Brandts Vater dementiert Bayern-Zusage

, aktualisiert am 03.04.2017 - 15:59 Uhr
Julian Brandt steht wohl vor einem Wechsel zum FC Bayern Foto: dpa/imago/AZ

Der Leverkusener Julian Brandt steht kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern. Sein Vater dementierte allerdings die Zusage an den Rekordmeister.

 

München - Julian Brandt ist einer der wenigen Lichtblicke der Leverkusener Horrorsaison. Nun soll der große FC Bayern am Top-Talent interessiert sein. Der offensive Mittelfeldspieler, der bei Bayer 04 einen Vertrag bis 2019 besitzt, soll eine mit 12,5 Millionen Euro dotierte Ausstiegsklausel haben, die bereits im Sommer 2018 greift.

"Eine Falschmeldung"

Die Bild berichtete bereits von einer Zusage, doch Brandts Vater und gleichzeitig Berater dementierte diese in einem Interview. Jürgen Brandt sagte: "Das ist eine Falschmeldung. Julian war nie in der Situation, sich entscheiden zu müssen oder zu wollen."

Trotzdem sollen die Gespräche bereits weit fortgeschritten sein. Sollte der Rekordmeister den Nationalspieler bereits zur nächsten Saison verpflichten, müssten sie wohl 30 Millionen Euro investieren. Da Leverkusen aber wahrscheinlich die Champions League verpasst, wäre ein frühzeitiger Wechsel auch für den Werksclub Gold wert.

Von 350.000 auf 30 Millionen

Brandt wechselte 2014 von der A-Jugend des VFL Wolfsburg für 350.000 Euro zu Bayer Leverkusen. Verantwortlich für den Transfer damals - Michael Reschke. Auch den Deal zwischen Bayer und Bayern soll Reschke eingefädelt haben, da er mittlerweile für die Bayern-Kaderplanung zuständig ist.

 

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