Nackt, erleichtert, dankbar Oscars 2020: So freuten sich die Stars über ihre Nominierungen

Joaquin Phoenix und Todd Phillips auf der Premiere zu "Joker" Foto: Represented by ZUMA Press, Inc./ImageCollect

Die einen freuen sich noch nicht mal angezogen im Bett liegend, die anderen sind froh, dass es vorbei ist und die meisten danken der Academy: Das waren die Reaktionen der Stars auf ihre Nominierungen für die Oscars 2020.

 

Oscars 2020: Die Nominierungen sind raus, die Freude ist groß. Der alte Hase und Oscar-Preisträger Anthony Hopkins (82) bedankt sich für seine nun insgesamt fünfte Nominierung auf Instagram routiniert mit den Worten: "Es ist eine große Ehre, nominiert zu sein." Er wurde als "Bester Nebendarsteller" für seine Rolle in "Die zwei Päpste" bedacht. Für Anthony McCarten (58), der das Buch und Drehbuch für den Film geschrieben hatte und der nun für das "Beste adaptierte Drehbuch" nominiert ist, war die Prozedur etwas aufregender: Er befände sich in einem Gefühlszustand zwischen "Aufregung und Erleichterung, dass alles vorbei ist", sagte er "Deadline". Normalerweise schlafe er wie ein Stein - in der Nacht der Nominierungen sei er allerdings um drei Uhr aufgewacht. "Ich dachte, das ist doch lächerlich, es ist nur ein Award und es sollte mir nicht so viel ausmachen. Aber das tut es offensichtlich."

Ebenfalls auf Instagram schreibt Antonio Banderas (59), der für seine Performance in "Leid und Herrlichkeit" als "Bester Hauptdarsteller" nominiert ist: "Das ist sehr wichtig für mich, das spanische Kino und für alle Spanischsprachigen Filme." Florence Pugh (24) sorgte mit ihrem Oscar-Post für noch mehr Schlagzeilen: Die Schauspielerin postete zwei Schnappschüsse, in denen sie - offensichtlich nackt im Bett liegend - von ihrer Nominierung als "Beste Nebendarstellerin" in "Little Women" erfährt. Besser kann der Tag nicht beginnen, wie ihr enthusiastischer Gesichtsausdruck verrät.

Ihre Kollegin Saoirse Ronan (25), die als "Beste Hauptdarstellerin" für "Little Women" nominiert ist, war überrascht, dass die Nominierungen so früh veröffentlicht werden, wie sie "Deadline" sagte. "Aber sobald ich hörte, dass wir als 'Bester Film' und 'Bestes adaptiertes Drehbuch' im Rennen sind, brach ich in Tränen aus." Ein Video gibt es davon nicht - dafür aber eines ihrer Mutter, die sich mit ihrem Hund auf der Couch über die guten Nachrichten freute.

Joker-Regisseur: "Es startete als Experiment"

Die meisten Worte verlor Regisseur Todd Phillips (49) - dessen "Joker" für insgesamt elf Oscars nominiert ist. Auf Instagram schreibt er: "Joker war ursprünglich eine Idee, ein Experiment. Können wir einen Indie-Ansatz bei einem Kinofilm verfolgen, indem wir ihn in eine Charakterstudie umwandeln, um die Welt um uns herum zu reflektieren? Erforschen, was wir in der Gesellschaft sehen und fühlen, vom Mangel an Empathie bis zu den Auswirkungen der Abwesenheit von Liebe?" Er sei zutiefst geehrt über die überwältigende Anerkennung der Academy und danke "dem Genie Joaquin Phoenix".

 

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