Nachfolger von Oliver Kreuzer gefunden Neuer Sportchef der Löwen: Das sagt Thomas Eichin

Von der Weser an die Isar: Thomas Eichin Foto: dpa

Einen Tag nach der Trennung von Oliver Kreuzer verpflichten die Löwen Thomas Eichin als neuen Sportchef. Die AZ sprach mit dem einstigen Geschäftsführer von Werder Bremen.

 

München – Es ist offiziell: Thomas Eichin wird neuer Sportchef des TSV 1860. Der 49-Jährige unterschreibt bis Sommer 2019 bei den Löwen und wird damit Nachfolger von Oliver Kreuzer, von dem sich die Sechzger tags zuvor getrennt hatten.

Eichin hatte erst am Mittwoch seinen Vertrag als Geschäftsführer bei Werder Bremen aufgelöst. Die Hanseaten hatten sich jüngst wegen Unstimmigkeiten von Eichin getrennt. Keine halbe Stunde nach der offiziellen Verkündung des TSV 1860 sprach Eichin am Donnerstagmittag mit der AZ über seine kommende Arbeit in Giesing.

"Ich freue mich, dass es jetzt geklappt hat. Ich bin am Montag vor Ort und stehe dann gerne stundenlang für alle Fragen zur Verfügung", sagte der einstige Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach, der am Montag in der Grünwalder Straße offiziell vorgestellt wird und aktuell noch gar nicht in München ist.

Trotz Arbeitsbeginn am 1. August: Eichins Kaderplanung beginnt sofort

Irritiert hat in der Pressemitteilung der Sechzger indes, dass Eichin erst zum 1. August, also in knapp in fünf Wochen, sein Büro an der Grünwalder Straße beziehen werde. Der neue Sportchef beschwichtigte etwaige Bedenken auf Nachfrage der AZ.

"Ich fange offiziell erst am 1. August an, bin aber logischerweise schon davor in der Kaderplanung. Die Planung wird natürlich nicht leiden, diese Arbeit bin ich ja gewohnt", meinte er. "Kaderplanung mache ich von jedem Platz der Welt. Ich habe einfach noch ein paar Dinge zu erledigen."

Besagte Dinge dürften wohl persönlicher Natur sein. Erst vor einem halben Jahr hatte sich Eichin von seiner Frau getrennt, sich eine eigene Wohnung in Bremen genommen. Nun muss er einen Umzug nach München vorbereiten. Dass Sechzig als notorisch unruhiger Verein gilt, bereitet ihm derweil offenbar keine Sorgen.

Eichin meinte auf die entsprechende Frage: "Ich kenne Sechzig sehr, sehr gut. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, das zu machen."

 

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