Nach vielen Rückschlägen "Woodstock 50" offiziell abgesagt

Das 25-jährige "Woodstock"-Jubiläum wurde 1994 in New York gefeiert. Foto: mark reinstein / Shutterstock.com

Es sollte ein großes Jubiläumsfest zu Ehren der Hippie-Kultur werden: Jetzt haben die Veranstalter nach einer Reihe von Rückschlagen das "Woodstock 50"-Festival abgesagt.

 

Es sollte einfach nicht sein: Das große Jubiläumsfestival "Woodstock 50" ist offiziell abgesagt. Das gaben die Veranstalter in einem offiziellen Statement bekannt, das "Entertainment Weekly" vorliegt. Das Festival, das für den Zeitraum von 16. bis 18. August angesetzt war, stand bereits seit Monaten unter keinem guten Stern.

"Wir sind traurig, dass eine Reihe von unvorhergesehenen Rückschlägen es uns unmöglich gemacht hat, das Festival, das wir uns vorgestellt haben, mit der großartigen Besetzung, die wir gebucht hatten, und dem sozialen Engagement, das wir erwartet hatten, auf die Beine zu stellen", erklärt Organisator Michael Lang (74) in der Mitteilung.

Zunächst sollte das Event, das das legendäre Hippie-Festival von 1969 wiederaufleben lassen wollte, in Watkins Glen stattfinden, doch die Veranstalter bekamen keine Genehmigung. Wie "Billboard" Mitte Juli berichtete, seien auch mehrere Anträge der Veranstalter vom Dörfchen Vernon abgewiesen worden, "Woodstock 50" auf dem Vernon Downs Racetrack stattfinden zu lassen. Als letzter möglicher Veranstaltungsort galt der Merriweather Post Pavilion in Columbia.

Ende April war zudem der Hauptinvestor für das Festival ausgestiegen. Ende Juli erteilten dann auch noch einige Haupt-Acts dem Festival eine Absage, darunter Rapper Jay Z (49, "99 Problems") und Miley Cyrus (26, "Bangerz"). "Wir danken den Künstlern, Fans und Partnern, die uns auch in schwierigen Zeiten zur Seite standen", so Lang, der bereits das Festival von 1969 in Bethel, New York, mitorganisiert hatte. "Meine Gedanken sind bei Bethel und seinem 50-jährigen Bestehen, das Werte wie Mitgefühl, Menschenwürde und Vielfalt bekräftigen sollte." Die Künstler fordert Lang dazu auf, zehn Prozent ihrer voll bezahlten Gage an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

 

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