Nach Trennung von Radonjic FCBB-Sportdirektor Baiesi: "Wir sind nicht auf Trainersuche"

Daniele Baiesi ist seit Juli 2017 Sportdirektor der FCB-Basketballer. Foto: David Ebener/dpa

Am Mittwoch hat sich Daniele Baiesi, Sportdirektor der Bayern-Basketballer, zur Trennung von Trainer Dejan Radonjic geäußert. Auch Baiesi selbst gesteht eigene Fehler ein. Einen neuen Coach suchen die Münchner indes nicht.

 

München - Seit Montag stand bereits fest, dass die Basketballer des FC Bayern sich von ihrem Chefcoach Dejan Radonjic trennen. Nachdem die Entlassung am Dienstag offiziell kommuniziert wurde, äußerte sich am Mittwochabend dann schließlich mit Daniele Baiesi auch der erste Verantwortliche dazu bei einem Pressetermin im Audi Dome.

Etwas überraschend stellte der Sportdirektor dabei gleich mal bezüglich Radonjics vormaligem Assistenten Oliver Kostic klar, dass der nun keinesfalls nur eine Zwischenlösung sein soll. "Wir sind nicht auf Trainersuche, denn wir haben einen Coach", sagte Baiesi: "Unser Plan ist, mit Kostic bis zum Saisonende weiterzumachen." Damit wischte er also gleich mal alle diesbezüglichen Gerüchte und Spekulationen vom Tisch.

Radonjic-Trennung: "Waren in einer Sackgasse"

Zu den Hintergründen bezüglich der Entlassung äußerte er sich dagegen weniger deutlich. "Wir hatten unsere Probleme und das Gefühl, dass das Team nicht mehr reagiert", sagte Baiesi: "Wir waren in einer Sackgasse." Dabei habe es sich um "technische und keine atmosphärischen Probleme" gehandelt, betonte er, ohne ins Detail gehen zu wollen.

Radonjic sei nicht wegen eines Konflikts entlassen worden, "sondern weil wir die Richtung ändern mussten und die Mannschaft in die Verantwortung nehmen wollten". Für alles, was beim FCBB im sportlichen Bereich passiert, sei ohnehin nicht der Coach verantwortlich. "Der erste Verantwortliche dafür bin ich", sagte Baiesi und räumte ein: "Auch ich habe mit Sicherheit ein paar Fehler gemacht."

 

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