Nach Treffen in München Löw: Schweinsteiger-Comeback steht bevor

Bastian Schweinsteiger (l.) und Bundestrainer Joachim Löw nach dem Triumph beim WM-Finale in Rio. Foto: firo/augenklick

Bundestrainer Joachim Löw hofft nach einem Gespräch mit Bastian Schweinsteiger auf eine baldige Rückkehr. Mit Marco Reus will er über dessen Karriereplan sprechen.

 

Düsseldorf - Bundestrainer Joachim Löw hofft auf ein baldiges Comeback seines Nationalmannschaftskapitäns Bastian Schweinsteiger. Er habe sich in München mit dem Mittelfeldspieler des FC Bayern getroffen und der habe ihm seinen Zeitplan erklärt, wann er wieder einsatzfähig sein möchte, sagte der Löw im Interview der "Bild am Sonntag" und deutete eine Rückkehr noch für das laufende Kalender Jahr an: „Es sieht ganz gut aus, und ich hoffe es. Aber das können nur die Verantwortlichen des FC Bayern entscheiden. Ich würde mich freuen.“​

Schweinsteiger hat aufgrund von Patellasehnenproblemen seit dem Triumph im WM-Finale am 13. Juli gegen Argentinien kein Pflichtspiel mehr bestritten. Der Mittelfeldspieler konnte zuletzt aber beschwerdefrei individuelle Übungseinheiten absolvieren und wird in der kommenden Woche wieder im Mannschaftstraining des FC Bayern erwartet.

In der Bundesliga ist ein Saisondrittel ist absolviert, doch klar scheint nur eines: Ob mit oder ohne Schweinsteiger, der FC Bayern ist auf seinem Weg zum 25. Meistertitel wohl kaum aufzuhalten. Joachim Löw befürchtet deshalb aber keine Langeweile in der Weltmeister-Liga: "Die Liga und auch die Nationalmannschaft profitieren ja von einem starken FC Bayern. Dahinter sind die Plätze hart umkämpft, auch unten - da stelle ich nicht fest, dass es eine Langeweile geben könnte."

Unterdessen beschäftigen die anhaltenden Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Borussia Dortmunds Nationalspieler Marco Reus auch den Nationalcoach. „Ich werde auch mal mit ihm reden, um zu hören: Wie sind seine Gedankengänge, wie plant er?", kündigte Löw an: "Bei einem überragenden Spieler wie ihm, ist es doch logisch, dass es Begehrlichkeiten gibt. Aber ich werde mich generell nicht zu möglichen Transfers äußern, das ist ja Sache der Vereine und aller Beteiligten.​“

 

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