Nach Streit um Offman-Auftritt München: Organisatoren sagen Friedenskonferenz ab

Die Münchner Friedenskonferenz (im Bild: 2012 in der Alten Kongresshalle) fand alljährlich parallel zur Sicherheitskonferenz statt. 2020 wurde sie nun abgesagt. Foto: imago images / argum

Die Organisatoren der Münchner Friedenskonferenz haben die diesjährige Veranstaltung abgesagt. Vorausgegangen war ein Streit um den Auftritt des Münchner Stadtrats Marian Offman.

 

München - Die Friedenskonferenz, die alljährlich parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof stattfand, wurden für dieses Jahr von den Organisatoren am Donnerstag abgesagt.

Konferenz-Organisatoren haben Sicherheitsbedenken

„Wir sehen uns nicht in der Lage, die Veranstaltungen der Internationalen Münchner Friedenskonferenz sorgfältig vorzubereiten“, begründeten die Organisatoren ihre Entscheidung. Man gehe davon aus, dass der störungsfreie Veranstaltungsablauf, sowie die Sicherheit für Referenten und Teilnehmer nicht mehr gewährleistet werden könne.

Der Absage vorausgegangen war ein Streit um den Auftritt von Marian Offman. Der jüdische SPD-Stadtrat sollte im Alten Rathaus in Vertretung des OB ein Grußwort sprechen, was die Organisatoren der Konferenz ablehnten. Ihnen wurde daraufhin Antisemitismus vorgeworfen.

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