Nach mehrwöchiger Pause NSU-Prozess wird nach Pfingstferien fortgesetzt

Die Angeklagte Beate Zschäpe (Symbolbild). Foto: dpa

Nach mehrwöchiger Pfingstpause setzt das Oberlandesgericht München am Dienstag den NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier ihrer mutmaßlichen Unterstützer fort.

 

München - Zschäpe muss sich in dem Prozess für die Serie von zehn Morden des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) verantworten. Außerdem ist sie für zwei Sprengstoffanschläge und zahlreiche Überfälle angeklagt.

Als Zeugen sind am Dienstag Mitarbeiterinnen einer Postfiliale und eines Lebensmittelmarktes in Chemnitz geladen. Den Supermarkt hatten Zschäpes mutmaßliche Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft wenige Monate nach dem Abtauchen des Trios in die Illegalität im Jahr 1998 überfallen. Die Postfiliale sollen sie im Jahr 2000 ausgeraubt haben. Außerdem will das Gericht Sachverständige anhören.

 

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