Nach Löwen-Remis Münster-Coach Antwerpen motzt nach Lacazette-Foul: "Andere Sportart"

, aktualisiert am 03.11.2018 - 19:46 Uhr
Übermotiviert: Romuald Lacazette (li.) vom TSV 1860 in Münster gegen Jannik Borgmann (re.). Foto: imago/MIS

Beim Unentschieden des TSV 1860 in Münster hat Romuald Lacazette Glück, dass er nach einem groben Foul nicht die Rote Karte sieht. Der Trainer von Preußen Münster ist stinksauer.

 

München/Münster - Es war die Aufregerszene beim 0:0 zwischen Preußen Münster und den Löwen in der Dritten Liga.

Gefährliches Foul von Lacazette

Die 9. Minute in Münster: Jannik Borgmann wollte an der linken Seitenlinie auf Höhe der eigenen Grundlinie den Ball aus der Gefahrenzone schlagen, da kam der Sechzig-Mann mit beiden Beinen gestreckt voraus angesprungen. Der Ball war schon weg, der 24-jährige Franzose traf Borgmann auf Höhe des linken Knie mit der rechten Fußsohle. Immer noch gestreckt voraus.

Der defensive Mittelfeldspieler riskierte dabei wohl eine Verletzung des Gegenspielers - und das ist gemäß Regelkatalog glatt Rot. Doch die Sechzger hatten Glück!

Glück für den TSV 1860

Schiedsrichter Florian Lechner zeigte Lacazette nur die Gelbe Karte, ein Platzverweis zu diesem frühen Zeitpunkt wäre freilich ein Riesen-Rückschlag für die Giesinger beim Tabellen-Zweiten gewesen. (Lesen Sie auch: Einzelkritik - Sechs Mal die Vier für zahme Löwen)

Es war eine Szene, über die sich Preußen-Coach Marco Antwerpen hinterher entsprechend echauffierte. "Er hat 'ne andere Sportart gewählt. Mit Fußball hat das wenig zu tun. Eine ganz schlechte Schiedsrichterentscheidung", meinte Antwerpen im Gespräch mit telekomsport erbost zu der Szene: "Der Linienrichter steht daneben, da muss er auch mal was sagen."

Für Sechzig dürfte indes die Erkenntnis daraus sein, dass Lacazette etwas übermotiviert ist.

 

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