Nach Infekt wieder fit Biathlon: Peiffer in Pokljuka zurück im DSV-Team

Neben Arnd Peiffer zählen zum zwölfköpfigen DSV-Aufgebot für Pokljuka auch die drei deutschen Sieger der überaus erfolgreichen Rennen in Hochfilzen, Franziska Hildebrand, Laura Dahlmeier und Simon Schempp. Foto: dpa

Staffel-Weltmeister Arnd Peiffer kehrt nach überstandenem Infekt beim Biathlon-Weltcup im slowenischen Pokljuka ins deutsche Team zurück. Die Erfolgsserie soll nach Möglichkeit halten.

 

Planegg - Der dreimalige Biathlon-Weltmeister Arnd Peiffer kehrt nach auskurierter Erkältung zu den letzten Weltcup-Rennen des Jahres von Donnerstag bis Sonntag im slowenischen Pokljuka ins deutsche Aufgebot zurück.

Der 28-Jährige aus Clausthal-Zellerfeld, zum Auftakt in Östersund Zweiter in Sprint und Verfolgung, hatte zuletzt in Hochfilzen aussetzen müssen.

"Arnd hat seine Krankheit glücklicherweise recht schnell überwunden. Nachdem es bei ihm in Pokljuka im vergangenen Jahr nicht so ganz nach Plan gelaufen ist, ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass er nach seinem guten Saison-Auftakt nun relativ ausgeruht nach Slowenien fahren kann", sagte Herren-Cheftrainer Mark Kirchner.

Nach dem bisher besten Saisonstart überhaupt wollen die deutschen Biathleten auch bei der dritten Weltcup-Station im slowenischen Pokljuka nachlegen. Mit dabei ist dann wieder Staffel-Weltmeister Arnd Peiffer, der wegen eines Infekts zuletzt in Hochfilzen passen musste.

Somit gehen die deutschen Herren mit Simon Schempp, Erik Lesser, Daniel Böhm, Benedikt Doll, Andreas Birnbacher und Peiffer in der gleichen Formation an den Start wie beim Saisonauftakt in Östersund.

Auch Damen-Bundestrainer Gerald Hönig ändert nichts und schickt die in dieser Saison so großartig auftrumpfenden Laura Dahlmeier, Franziska Hildebrand, Miriam Gössner, Maren Hammerschmidt, Vanessa Hinz und Franziska Preuß an den Start.

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Vor allem die Damen sind wieder in der Weltspitze - in Hochfilzen feierten sie im Sprint mit Franziska Hildebrand, Maren Hammerschmidt und Miriam Gössner den ersten Dreifachsieg seit fünf Jahren, in der Verfolgung legten dann Laura Dahlmeier und erneut Hammerschmidt nach. In der Staffel liefen die Deutschen auf Rang zwei. "Keine Frage: wir fahren gut gelaunt nach Pokljuka", meinte Hönig.

Laura Dahlmeier, die nach ihrem Infekt erst in Hochfilzen in den Weltcup eingestiegen war, fährt mit guten Erinnerungen nach Slowenien: "Letztes Jahr war ich zu Saisonbeginn ja ebenfalls krank und konnte deshalb erst in Pokljuka meinen Einstand in den geben. Da lief es auch gleich ganz gut. In diesem Jahr bin ich immerhin eine Woche früher dran."

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Franziska Hildebrand, die in Hochfilzen ihren lang ersehnten ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, legte eine Regenerationspause zu Hause in Ruhpolding ein. "Ich würde mich freuen, wenn ich meine gute konditionelle Verfassung auch in Pokljuka nochmal zeigen kann", meinte die Staffel-Weltmeisterin.

Für Maren Hammerschmidt ist ihr Einstieg in ihre erste Weltcupsaison von Beginn an immer "noch unglaublich. Die derzeitigen Ergebnisse zeigen mir, dass es sich gelohnt hat, in den letzten Trainingsjahren, die auch manchmal schwierig waren, immer weiter am Ball zu bleiben", meinte Hammerschmidt.

Simon Schempp will an seinen Sprint-Sieg und Rang zwei in der Verfolgung aus der Vorwoche anknüpfen. "Das Niveau ist in diesem Jahr wieder extrem hoch und die Konkurrenz riesengroß", meinte der Uhinger, der sich aktuell nicht mit dem Gesamtweltcup beschäftigt: "Da schaue ich dann im Januar das erste Mal genauer drauf, wenn ein paar mehr Ergebnisse in der Liste stehen."

 

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