Nach heftigen Diskussionen Junge Union: Gleichstellung der Homo-Ehe abgelehnt

Die Junge Union lehnet eine Gleichstellung der Homo-Ehe ab. Foto: dpa

Der CSU-Nachwuchs lehnt die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit der Ehe ab. Entsprechend votierte am Samstag eine Mehrheit der Delegierten auf einer Sonderlandesversammlung der Jungen Union in Nürnberg.

 

Nürnberg - Nach heftiger Diskussion hat der CSU-Nachwuchs die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit der Ehe abgelehnt.

Knapp 57 Prozent der Delegierten stimmten bei einer Sonderlandesversammlung der Jungen Union in Bayern am Samstag gegen einen Entwurf, in dem es hieß, eine staatlich anerkannte Ehe sollte unabhängig von der sexuellen Orientierung geschlossen werden können.

Stattdessen entschieden sich die Delegierten in einem zweiten Wahlgang für einen Mittelweg, der gleichgeschlechtliche Partnerschaften in die Nähe einer Ehe rückt. Eine Version, in der es heißt, die Ehe zwischen Mann und Frau solle "klares Leitbild" bleiben, wurde abgelehnt. Die Junge Union Bayern war in Nürnberg zusammenzukommen, um ein Grundsatzprogramm zu verabschieden.

 

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