Nach Gehirnerschütterung Hausaufgaben und Lesen sind tabu!

 

Nach einer vom Arzt festgestellten Gehirnerschütterung sollten Teenager fünf Tage komplett geistige Aktivitäten vermeiden.

Der Verzicht auf das Schreiben von SMS, das Erledigen von Schularbeiten, aufs Lesen oder das Spielen am PC kann neben der nötigen körperlichen Schonung dazu beitragen, dass sie sich schneller erholen. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln hin und beruft sich auf eine aktuelle Studie im Fachjournal „Pediatrics“ mit 335 Teilnehmern im Durchschnittsalter von 15 Jahren. Demnach hatten verletzte Jugendliche, die ihr Hirn auf diese Weise geschont hatten, nach 20 bis 50 Tagen keine Beschwerden mehr. Wer seinen Geist dagegen stark beansprucht hatte, brauchte etwa 100 Tage für die Genesung. Der BVKJ rät, nach den fünf Tagen Pause die Belastung langsam zu steigern. So sollten Teenager zunächst nur wenige Seiten lesen, höchstens fünf SMS pro Tag verfassen und nicht länger als 20 Minuten am Rechner sitzen. Bei einer Gehirnerschütterung ist das Gehirn verletzt – es können Nervenbahnen gedehnt oder selten sogar gerissen sein. Auch die Hirnhaut ist dem BVKJ zufolge manchmal etwas geschwollen.

 

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