Nach fast 10 Jahren Stillstand Endlich: Stadt München lässt Wohnungen an der Marsstraße bauen

Nichts los an der Marsstraße 76 - das soll sich ändern. Foto: fm

Nach fast zehn Jahren Stillstand will die Stadt München an der Marsstraße endlich bauen. Vorgesehen sind auch geförderte Wohnungen. Schon 2020 könnten die Bagger ausrücken.

München - An der Marsstraße 76 gammelt mittlerweile seit 2010 ein städtisches Grundstück unbebaut vor sich hin. Und das, obwohl München doch so überaus dringend bezahlbare Wohnungen bräuchte.

An diesem Mittwoch nun gab's grünes Licht für das entsprechende Vorhaben: Im Planungsausschuss haben die Stadträte die Vergabe des direkt angrenzenden städtischen Grundstücks (Klarastraße 11) an die GWG beschlossen - zur Umsetzung eines Bauvorhabens mit zirka 23 Wohneinheiten im "München Modell-Miete".

Insgesamt sollen damit nun sogar insgesamt 44 Wohneinheiten auf der Gesamtfläche Marsstraße 76/Klarastraße 11 realisiert werden, wie die Stadt am Mittwoch weiter mitteilte. 

Stillstand an der Marsstraße seit 2010

Derzeit befindet sich auf dem Grundstück an der Klarastraße 11 noch ein Betriebshof der städtischen Straßenreinigung. "Dieser Betriebshof bleibt mittelfristig bis zu seinem Abzug in das Kreativquartier an der Dachauer Straße auf einer Restfläche des Grundstücks erhalten", heißt es bei der Stadt.

Baubeginn für 2020 vorgesehen

"Damit jedoch das Gesamtvorhaben zügig umgesetzt werden kann, erfolgt eine abschnittsweise Bebauung des Areals."

Beide Nutzungen könnten auf dem Grundstück untergebracht werden und seien "miteinander verträglich".

"Nach der Absiedlung des Betriebshofes wird auch die letzte verbleibende Teilfläche bebaut", so der Plan. "Im nächsten Schritt führt die GWG München das weitere Planungsverfahren zügig durch."

Der Baubeginn sei für Mai 2020 vorgesehen.

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