Nach der Niederlage gegen Dresden TSV 1860: Funkel spricht von "unverzeihlichen Fehlern"

Im Abstiegskampf: der TSV 1860. Foto: Maximilian Wessing / TSV 1860

Nach dem 1:3 gegen Dynamo Dresden will 1860-Coach Friedhelm Funkel nicht den Stab über die Mannschaft brechen. Dennoch spricht er Klartext.

München - Die Löwen sind nach dem hochverdienten 1:3 gegen Dresden nur noch einen Punkt von den Abstiegsplätzen entfernt. Den Stab über die Mannschaft brechen will Trainer Friedhelm Funkel aber nicht.

"Man kann und muss den Spielern viel vorwerfen, etwa dass wir immer wieder durch unverzeihliche individuelle Fehler in Rückstand geraten und es uns danach schwer fällt, ruhig weiterzuspielen. Aber man kann der Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie keinen Einsatz zeigt. Die Mannschaft ist auch gestern 120 Kilometer gelaufen", sagte Funkel, schränkte aber ein, dass "die Laufleistung alleine kein Qualitätsmerkmal" wäre.

"Wichtiger wäre, richtig zu laufen. Wir laufen auch so viel, weil wir Fehlpässe spielen und dann wieder hinterherrennen müssen, um den Ball wieder zu kriegen", sagte Funkel, "aber immerhin beweist die Mannschaft, dass sie will."

 

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