Nach dem Atom-Schock Schweizer Fernsehen prüft Austausch von "Simpsons"-Folgen

Das Schweizer Fernsehen erwägt im Zuge der Atomkatastrophe in Japan den Austausch einzelner Folgen der Kultserie "Die Simpsons". ProSieben will die Serie jedoch weiter wie gewohnt zeigen.

 

Berlin/Zürich -Das Schweizer Fernsehen prüft als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan die Streichung einzelner Folgen der Kultserie "Die Simpsons". "Die Redaktion sichtet die Episoden und würde allenfalls Folgen austauschen", sagte eine Mediensprecherin des SRF am Freitag auf dapd-Nachfrage und fügte hinzu: "Bis jetzt haben wir noch keine Folgen ausgetauscht." ProSieben, das in Deutschland die "Simpsons" zeigt, will die Folgen wie geplant weiter zeigen.

In der Serie steht ein Atomkraft in Mittelpunkt, in dem mit dem Giftmüll äußerst lax umgegangen wird. Hauptfigur Homer Simpson ist als Sicherheitsinspektor völlig unqualifiziert. Häufiger kommt es zu Störfällen.

ProSieben will die Serie wie gewohnt weiter zeigen. Das Atomkraftwerk spiele in den kommenden Folgen auch keine große Rolle, sagt eine Sprecherin von ProSiebenSat.1. Daher stelle sich auch die Frage nicht, eine Folge aus dem Programm zu nehmen. Änderungen seien auch nicht im Vorspann geplant: In ihm schmeißt Homer einen strahlenden Brennstab durch die Gegend und trifft seinen Sohn Bart.

 

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