Nach dem 4:1 in Berlin Markus von Ahlen: „Da geht jedes Wort verloren“

Ist seit dem achten Spieltag Cheftrainer der Löwen: Markus von Ahlen. Foto: dpa

Der Trainer des TSV 1860 München findet lobende Worte für sein Team, erklärt aber auch den Durchhänger nach dem Gegentreffer.

 

München – Markus von Ahlen blieb realistisch am Tag nach dem 4:1 gegen Union Berlin. „So, wie ich nach Niederlagen versuche, auch das Positive zu sehen, weiß ich, dass es wichtig ist, nach Siegen auch die Fehler zu analysieren.“ Der Löwen-Coach wusste, dass längst nicht alles funktioniert hatte an der Alten Försterei. Im Pressegespräch sprach von Ahlen über...

...den Durchhänger nach dem Gegentreffer zum 4:1: „Wir haben eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt, aber nach dem Tor eine Phase von zehn Minuten, gefühlt von 25 Minuten, gehabt, in denen wir keinen Zugriff hatten. Da hatten wir nicht die Stabilität, die nötig gewesen wäre. Ansonsten sind aber sehr viele Dinge aufgegangen, die wir uns vorgenommen hatten. Der Spielverlauf war top für uns, und dieses Mal hatten wir auch das nötige Quäntchen Glück.“

...die Stimmung an der Alten Försterei: „Die Lautstärke kann dich beeinflussen. Da geht jedes Wort verloren. Diese Erfahrung müssen die Jungen erst machen. Man hat gesehen, was möglich ist, wenn Fans ihre Mannschaft lautstark unterstützen. Das wirkt sich auch auf den Gegner aus. Deswegen will ich auch noch mal hervorheben, dass unsere Fans uns ganz fantastisch unterstützt haben. Man hat das Gefühl, da wächst etwas zusammen.“

...die sechs eingesetzten Eigengewächse: „Sind sind ein Teil unseres Weges. Wir wollen junge Spieler einbauen. Dafür sind aber auch erfahrene Spieler nötig. Auch Spieler, die nicht so häufig dabei sind wie Moritz Volz, die das Team von außen unterstützen.“

 

0 Kommentare