Nach blutigem Foul bei FK Rostow Bayern-Star Hummels erleidet leichte Schädelprellung

Schmerzhaft: Mit voller Wucht trifft der Slo­we­ne Mevlja den köpfenden Hummels mit dem Fuß im Gesicht. Foto: imago

Aufatmen beim FC Bayern München: Abwehr-Ass Mats Hummels hat sich nach einem brutalen Foul im Strafraum von FK Rostow nur eine leichte Schädelprellung zugezogen. Das ergab eine Kernspinuntersuchung am Dienstagabend.

 

München - Fußball-Weltmeister Mats Hummels hat beim Auftaktsieg des FC Bayern München in der Champions League eine leichte Schädelprellung erlitten. Das ergab nach Angaben des deutschen Fußball-Rekordmeisters eine Kernspinuntersuchung nach dem 5:0 gegen FK Rostow am Dienstagabend.

Der Innenverteidiger war von Trainer Carlo Ancelotti kurz nach der Pause ausgewechselt worden, weil er benommen war. "Er fühlte sich nicht wohl. Ich wollte kein Risiko eingehen", berichtete Ancelotti nach dem Spiel. Hummels war in der 40. Minute, als er im Anschluss an eine Ecke zum Kopfball ansetzte, von seinem russischen Gegenspieler Mevlja hart mit dem Fuß im Gesicht getroffen worden - es hätte auch Elfmeter für die Bayern geben können.

Hummels spielte nach einer Behandlung zunächst weiter, dann kam in der 51. Minute Juan Bernat für ihn ins Spiel.

Die einzige Schrecksekunde des Spiels: Mats Hummels spuckt nach dem Foul Blut aus. (Quelle: dpa)

Auch auf Twitter gab der Bayern-Star am Mittwochvormittag Entwarnung. Er postete ein Foto von seiner dicken Oberlippe. Darunter schrieb er: "Paar kleine Dellen, aber im Großen und Ganzen heil geblieben."

 

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