Nach AZ-Bericht Scheele wirft Schäfer "versuchte Nötigung" vor

Riesen-Wirbel um den AZ-Bericht über Noor Basha. Ismaiks Anwalt Michael Scheele veröffentlicht einen Brief von 1860-geschäftsführer Robert Schäfer ans Ausländeramt und wirft dem Geschäftsführer einen Straftatbestand vor.

 

München - Nachdem die AZ in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet hatte, dass Noor Basha,. der Cousin von 1860-Investor Hasan Ismaik, bei 1860 als Scout tätig werden wollte und dafür ein Jahresgehalt von 120.000 Euro aufgerufen haben soll, reagierte nun Ismaiks und Bashas Anwalt Michael Scheele mit einer Pressemitteilung. Darin beschreibt Scheele, dass Basha bereits von 2009 bis 2011 als Scout im arabischen und nordafrikanischen Raum gearbeitet habe und die Löwen vorgehabt hätten, ihn als solchen zu beschäftigen. Scheele legt sogar einen Brief von 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer vor, in dem er im November 2012 das Ausländeramt darüber informiert, dass die Löwen vorhaben würden, Basha zu beschäftigen.

Da Schäfer "entgegen dieser Vereinbarung Herrn Noor Basha nie die Gelegenheit gegeben" hätte, "diese Beschäftigung auch tatsächlich auszuüben", wie Scheele schreibt, hätte sich Basha schließlich an ihn gewandt. Scheele weiter: "Die Darstellung von Herrn Robert Schäfer ist, teilweise falsch,teilweise irreführend. Sie verrät aber eines: Er wollte die vereinbarte
Beschäftigung von Herrn Noor Basha als Scout trotz vorheriger schriftlicher Zusage plötzlich von der Zahlung von weiteren € 13 Mio.durch Herrn Ismaik abhängig machen, auf die kein Rechtsanspruch bestand oder besteht. Das wird auf Seiten von Herrn Basha und auf Seiten von Herrn Ismaik als Versuch der Nötigung empfunden", wie Scheele schreibt.

Dies wäre ein Straftatbestand, gegen den Ismaik sogar juristisch vorgehen könnte. Der Rosenkrieg zwischen Sechzig und Investor wird immer schmutziger. Schäfer dagegen beharrt darauf, dass es ihm lediglich darum gegangen sei, dass Ismaik Bashas Gehalt übernehme.

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