Nach antisemitischen Übergriffen Die Kippa für ein frohes, angstfreies München

So schaut Terry Swartzbergs München-Kippa aus. Foto: Terry Swartzberg

Terry Swartzberg hat eine München-Kippa entworfen. Als Zeichen für ein ein frohes, angstfreies München.

 

München - Mit seiner München-Kippa will Terry Swartzberg ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für alle, die mit ihm für ein freudiges, angstfreies Judentum stehen wollen. Ein Zeichen, welches in letzter Zeit leider immer relevanter geworden ist. Fast wöchentlich wurden in München in letzter Zeit antisemitische Übergriffe gemeldet. Swartzbergs Kippa ziert der goldene Schriftzug "München", eingerahmt von kleinen Stolpersteinen, für deren Installation sich der Amerikaner seit Jahren einsetzt.

München-Kippa kostet kein Geld

Gegenüber der AZ erzählt Swartzberg, dass er die Kippa erst nur für Freunde hergestellt habe, er in letzter Zeit aber immer mehr Anfragen für die Kippa bekam. "Ich finde es sehr schön, eine Kippa mit München in Verbindung zu bringen", sagt Swartzberg. "Ich freue mich natürlich, wenn auch nicht jüdische Freunde meine Kippa tragen." Swartzberg will kein Geld für seine München-Kippa.

Wer Interesse an der Kippa hat, kann ihm unter sayhi@swartzberg.com schreiben und eine Kippa zugeschickt bekommen, gerne auch gegen eine kleine Spende an Swartzbergs Initiative gegen Antisemitismus (J.E.W.S.).

 

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