Nach "Aktenzeichen XY" Acht neue Hinweise zum Todespfleger von Ottobrunn

Grzegorz Stanisław Wolsztajn: Der Fall des Todespflegers war am Mittwoch auch Thema der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY". Foto: ho

Wie viele Senioren sind der Habgier von Todespfleger Grzegorz W. zum Opfer gefallen? Am Mittwochabend berichtete die Sendung "Aktenzeichen XY" im ZDF über die Vorfälle und bat Zeugen um Hinweise - mit Erfolg.

 

München - Immer weitere Fälle kommen ans Licht: Im Falle des Todepflegers von Ottobrunn hat die Münchner Polizei erst am vergangenen Dienstag ihre aktuellsten Ermittlungsergebnisse präsentiert. Bislang gehen die Ermittler von zweifachem Mord, fünffachem versuchten Mord und in 15 Fällen von Diebstahl aus.

Drei Wochen nach Bekanntwerden des Falles berichtete die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" nun am Mittwoch über den Fall des Todespflegers. Bis Donnerstagvormittag sind bereits acht neue Hinweise bei den Beamten eingegangen. Wie ein Polizeisprecher gegenüber AZ erklärte, würden diese momentan geprüft.

Öffentlichkeitsfahndung zeigt Erfolg

Der 36-jährige Pole war, das haben die Ermittlungen inzwischen ergeben, seit dem 1.5.2015 an 57 Adressen in ganz Deutschland tätig. An jeder dieser Adressen betreute er Menschen. 23 Beschäftigungsverhältnisse wurden erst aufgrund der aktuellen Öffentlichkeitsfahndung bekannt.

Der 36-Jährige hat seine Opfer wohl auch oft beklaut. Die Soko ermittelt in 15 Fällen wegen des Verdachts des Diebstahls. Der Pfleger soll unter anderem Geld und Schmuck entwendet haben.

 

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