Nach Abstieg aus der Zweiten Liga Vallori: Abrechnung mit 1860-Spielern, Pereira und Ismaik

Ehemaliger Vorzeige-Löwe und Kapitän des TSV 1860 München: Guillermo Vallori. (Archivbild) Foto: dpa

Der ehemalige Löwen-Kapitän Guillermo Vallori hat Trainer Vitor Pereira und dessen Akteure nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga scharf kritisiert. Nun wünscht sich der Spanier eine Rückkehr ins Grünwalder Stadion - ohne Hasan Ismaik.

 

München - Er galt als Musterprofi, trug von 2012 bis 2016 das Trikot des TSV 1860 und übernahm sogar die Binde: Guillermo Vallori identifizierte sich, obwohl er kein gebürtiger Münchner ist, voll mit den Löwen - und leidet auch jetzt mit seinem Ex-Klub.

"Wir sind agestiegen, weil..." schrieb Vallori am Freitag auf Facebook, um hinterher aufzulisten: "Der Trainer hat keine Ahnung, wie die 2. Liga funktioniert. Er war Meister irgendwo, kommt nach München und denk, das alles ist einfach", so der Mallorquiner über Vitor Pereira, dessen Spieler "nur viel Geld verdienen" wollten, ohne "viele Punkte für unseren Verein abholen" zu wollen.

Viele der handelnden Akteure hätten "keine Identifikation mit dem Verein", Sechzig sei Tradition, Famiie, leiden und kämpfen bis zum Umfallen. Nun werde man vierte oder fünfte Liga spielen müssen, erkannte der Abwehrspieler - und hatte einen Wunsch: "Bitte erst im Grünwalder Stadion", so Vallori, der auf die Initialen von Investor Hasan Ismaik anspielt: "Und auch ohne H.I."

Zum Schluss richtete er ein Appell an jene, die er als echte Sechzger einordnet: "Auf gehts Löwen. Wir werden nochmal aufstehen. Wir sind die Löwen."

 

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