Nach 2:2 in Düsseldorf Braunschweig mit dem ersten Schritt zufrieden

Der Braunschweiger Nielsen (hinten) im Duell mit dem Düsseldorfer Boland. Foto: firo/Augenklick

Eintracht Braunschweig musste sich zum Saisonauftakt zwar mit einem Remis begnügen, untermauerte beim 2:2 in Düsseldorf aber durchaus seine neuerlichen Aufstiegsambitionen.

Düsseldorf Torsten Lieberknecht musste kurz schmunzeln. "Eintracht Braunschweig ist eine starke, gewachsene Mannschaft. Die werden auch diese Saison wieder ganz oben mitspielen", prognostizierte sein Düsseldorfer Trainerkollege Friedhelm Funkel nach dem 2:2 zwischen seiner Fortuna und den Niedersachsen.

Der deutsche Meister von 1967, der vergangene Spielzeit in der Aufstiegsrelegation gegen Bundesligist VfL Wolfsburg gescheitert war, nimmt diese Saison einen neuen Anlauf Richtung Bundesliga. "Wenn man vergangene Saison Dritter war, kann man die Ziele ja nicht runterschrauben", sagte Lieberknecht, der seit 2008 auf der Eintracht-Bank sitzt.

Der 44-Jährige war grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Das war für den Anfang nicht schlecht. Man will immer gewinnen, aber wir sind auch nicht komplett traurig über diesen verdienten Auswärtspunkt", sagte der Eintracht-Coach. Joseph Baffo (35.) und der acht Minuten zuvor eingewechselte Schwede Christoffer Nyman (60.) hatten Braunschweig nach dem frühen Rückstand durch Marcel Sobottka (9.) zunächst in Führung gebracht.

Gehirnerschütterung bei Fink

Neuzugang Florian Neuhaus (80.) sichert den Gastgebern dann noch einen Punkt. "Unter diesen Umständen ist der eine Zähler kein schlechtes Endresultat", sagte Torschütze Baffo, der damit auf die Gelb-Rote Karte gegen Quirin Moll in der 81. Minute und den starken Endspurt der Gastgeber anspielte.

Nyman ergänzte: "Das Ergebnis geht in Ordnung und auf diese Leistung können wir aufbauen." Aber auch bei der Fortuna, die in der vergangenen Saison bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern musste, war man mit dem Ergebnis zufrieden.

"Wir haben ein gutes Spiel gemacht, der Punkt ist auf jeden Fall verdient", sagte der ehemalige Fürther Niko Gießelmann und der starke Torwart Michael Rensing wies "auf unsere gute Moral" nach dem Rückstand hin. Allerdings zog sich Fortuna-Kapitän Oliver Fink in der ersten Hälfte bei einem Zusammenprall mit Baffo eine Gehirnerschütterung zu.

Nach Angaben der Rheinländer kann der 35-Jährige bis auf Weiteres nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Fortuna-Coach Funkel, der sich nur über die klare Abseitsstellung von Nyman beim Braunschweiger Führungstreffer ärgerte, resümierte nach dem unterhaltsamen ersten Spieltag im Unterhaus übergreifend: "Bis auf das klare 3:0 von Nürnberg gegen Kaiserslautern gab es nur enge Spiele. Darauf werden wir uns auch an den weiteren Spieltagen einstellen müssen." 

 

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