Nach 19 Jahren Moderator Paddy Kroetz bei Super RTL gefeuert: Jetzt spricht der Sender

Paddy Kroetz war jahrelang eines der bekanntesten Gesichter beim TV-Sender Super RTL Foto: imago/Future Image

19 lange Jahre hat Paddy Kroetz zu den Lieblingsmoderatoren der Kinder gezahlt. Doch dann hat Super RTL dem 40-Jährigen gekündigt. Bis heute kann Paddy die Entscheidung nicht nachvollziehen und erhebt Vorwürfe gegen Super RTL. Die AZ hat beim Sender nachgefragt.

 

Und plötzlich war Paddy Kroetz seinen Job als Moderator bei Super RTL los. Nach fast zwei Jahrzehnten wurde der Vertrag Ende 2018 einfach nicht mehr verlängert. "Es ging dann leider ziemlich unrühmlich zu Ende. Ich habe nach wie vor keine Ahnung warum?!", so Paddy im Interview mit Holger Kreymeier bei "Massengeschmack-TV".

Moderator bei Super RTL: Paddy Kroetz ist seinen Job los

Der 40-Jährige spricht detailliert über den Tag seiner Kündigung: "Dann hieß es: 'Wir haben nichts mehr für dich.' Nach 19 Jahren ist das natürlich ein bisschen wenig. (...) Ich bin dann aufgestanden und habe gesagt: 'Leute, das ist echt extrem uncool, wie man hier mit Existenzen umgeht.'" Paddy erhebt schwere Vorwürfe: "Bekommen die nie den Umgang mit Menschen beigebracht? Ist das so schwer?"

Paddy kann Kündigung nicht verstehen

Ein Mitarbeiter aus der Eigenproduktion, der bereits beim Sender gekündigt hatte, sah es als "allerletzte Amtshandlung" an, "mich zu feuern", sagt Paddy traurig. Und weiter: "Ich verstehe es nicht, weil es keinen Streit gab. Es war sehr komisch und was noch komischer ist, dass die Zuschauer gar nicht einbezogen worden sind. Man wollte es einfach verheimlichen." Verschiedene Medien haben laut Paddy bei Super RTL nachgefragt, auch Moderator Holger Kreymeier habe keine Antwort erhalten.

Super RTL: Stellungnahme zu Paddy Kroetz

Die AZ hat direkt bei Super RTL nachgefragt, um den Grund für Paddys Ausscheiden zu erfahren. Uns teilte man mit: "Das stimmt: Paddy Kroetz hat 19 Jahre lang für uns gearbeitet und mit seinen Moderationen zum Erfolg von Super RTL beigetragen. Sein Vertrag ist vor Kurzem ausgelaufen und es gab keine Formate mehr, die wir ihm anbieten konnten. Daher mussten wir die Zusammenarbeit leider beenden." Eine Begründung, die Paddy Kroetz noch immer nicht verstehen und akzeptieren kann...

 

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