"Nabelschnur durchgebissen" Brian Blessed: Noteinsatz als Geburtshelfer

Brian Blessed bewährte sich in den 60ern als Geburtshelfer Foto: Joel Ryan/Invision/AP

Diese Situation würde so manchen sicher überfordern: Brian Blessed traf in den 60ern beim Joggen unvermittelt auf eine Frau, die ein Kind zur Welt brachte. Doch der Schauspieler wusste sofort, was zu tun ist.

 

Der britische Schauspielveteran Brian Blessed (78, "Black Adder") hat in seinem Leben sicher einiges erlebt. Nun sprach er erstmals über ein dramatisches Erlebnis, das bereits über 50 Jahre zurückliegt: 1963 musste Blessed in einem Londoner Park als Geburtshelfer einspringen, erzählte er in einem Interview mit BBC Radio 4.

"Vor vielen Jahren war ich im Richmond Park Joggen, und da lag unter einem Baum eine Frau, die ein Baby zur Welt brachte. Sonst war da niemand", berichtete Blessed. "Da ich in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen bin, war ich gewohnt, mich um Babys zu kümmern. Ich bin zu ihr gerannt, sie hatte bereits die Beine gespreizt. Ich sagte ihr, sie solle tief atmen, dann habe ich nach und nach das Baby herausgeholt."

Nach der Nachgeburt habe der Schauspieler "die Nabelschnur durchgebissen und einen Knoten hineingemacht. Dann habe ich einfach nur um Hilfe gerufen, bis irgendwann ein Krankenwagen kam. Ich war mit Blut bedeckt, mein Hemd war mit Blut bedeckt", schilderte Blessed die Situation. "Ich habe das Gesicht des Babys abgeleckt. Ich habe nie zuvor darüber gesprochen."

 

 

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